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Gewalt

5/11/2018

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Gewalt ist ein Fehler. Warum? Weil sie Angst predigt statt Liebe und Vertrauen.
Ein Fehler kann korrigiert werden. Jeder wird die Fehler, die er macht, vergeben müssen, um zu lernen, dass nur die Gesetze der Liebe Gültigkeit haben und mit der Wahrheit vereinbar sind.
Die Schuld ist der Gedanke, der genau diese Korrektur verhindern will. Die Schuld verlangt Strafe und Opfer als Korrektiv in dem Versuch, die Macht der Liebe herabzusetzen.
Anklage und Schuldeingeständnis sind Willenserklärungen, der Vergebung den Weg zu verstellen und dem Rachegedanken zu seinem Recht zu verhelfen.
Das Bestehen auf der Schuld predigt die Macht der Angst über die Liebe.
Dagegen den Fehler einzugestehen oder auf ihn hinzuweisen, ist der erste Schritt zu seiner Korrektur und Aufhebung. Das bedeutet aber ganz sicher auch: Mit der Haltung: "Ich/Er/Sie kann nichts dafür, das ist Schicksal" ist nun wirklich niemandem geholfen!
*
An dieser Stelle glaubt der Rachegedanke, es leicht zu haben: es gibt Fehler, die zu etwas führen, was nicht wieder gut zu machen ist!
Gewalt kann sehr grausam sein. Wir denken meist an körperliche Gewalt, jetzt z.B. die Folterung und Tötung des Journalisten inder saudischen Botschaft oder die furchtbare Massenvergewaltigung einer 18-Jährigen in Freiburg und all die anderen aktuellen oder historischen Extrembeispiele.
Nur Fehler?
Ja!
Keine Schuld?
Nein!
Wollen wir den Weg der Vergebung gehen oder nicht? Wem hat es je geholfen, wenn den Tätern der Kopf abgeschlagen wurde oder sie auf dem elektrischen Stuhl für ihre Tat in einer Grausamkeit hingerichtet wurden, die ihre eigene vervielfachte?
Aber das sind alles nur die spektakulären Blüten des Rachegedankens.
Ein einziges Wort an der "richtigen" Stelle im "richtigen" Tonfall kann töten. Eine gebrochenes Wort kann zutiefst verletzen und zurückgehaltene Liebe kann ein ganzes Leben auf Schlingerkurs bringen. Und unsere Racheakte und Bestrafunge können ja so subtil sein!
Je feiner wir hinschauen, desto deutlicher sehen wir, wie wir alle ständig auch! Gewalt ausüben, als Täter und als deren Richter. Wer von uns wIrft den ersten Stein?
*
Wenn wir den Weg der Vergebung nicht konsequent gehen, kommen wir nicht in die Erfahrung, dass die Liebe tatsächlich die Macht hat, alle Fehler zu korrigieren, alle Tränen abzuwischen und unser Heil- und Ganzsein wiederherzustellen. Nicht meine Liebe freilich kann das, aber GOTTES!
*
Kann ein vom Rachegedanken vergifteter Geist beurteilen, ob etwas wieder gut zu machen ist oder nicht? Was hilft die Vergebung den Getöteten? Kann er es beurteilen?
*
Rache ist nie gerechtfertigt, Vergebung immer. Sie bedeutet ja eben dieses Eingeständnis: dass ich!!! nicht vermag, die Macht der Liebe zu beurteilen und sie willigt ein, sich zeigen zu lassen, dass SIE keine Begrenzungen kennt. Es gibt keine Rangordnung der Schwierigkeiten bei Wundern! (erster Wundergrundsatz)
*
Wie schreiten wir ein, wenn Gewalt geschieht? Wir sehen den Fehler und helfen IHM, ihn zu korrigieren. Wird das bedeuten, dass wir untätig auf "Eingebungen" warten, wenn vor uns Unrecht geschieht? Sicher nicht! Ganz im Gegenteil: Vergebung macht frei - frei von den eigenen Rachegedanken das für die Situation Rechte zu tun und sich dabei SEINER ANWESENHEIT bewusst zu bleiben.
ER wir die Situation segnen, und das wird ER auch tun, wenn unsere Augen auf "nicht wieder gut zu Machendes" blicken.
Wenn ich das Opfer fordere, bin ich augenblicklich blind für SEINE GNADE.
* "Heute bin ich erlöst und werde neu in eine Welt des Erbarmens und der Fürsorge, der liebevollen Güte und des Friedens Gottes hineingeboren." Lektion 306
*
Ist das vereinbar mit dem Gedanken, dass irgend etwas nicht wieder gut zu machen ist? Was wollen wir glauben?

***
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    Wer hat's geschrieben ???

    Es gibt Momente, in denen direkt Erlebtes und die Worte, die man danach findet, um es zu umschreiben, zusammenzugehören scheinen. Dann kann man die Frage oft nicht mehr eindeutig beantworten, wer's denn jetzt eigentlich geschrieben oder gesagt hat. Oder anders: das Innerste dessen, was man erlebt hat, scheint die Feder selbst geführt oder die Worte gefunden zu haben.
    Was für ein schönes Wort
    dafür: Inspiration!

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    WÄHLE NOCH EINMAL: GEDANKEN VERÄNDERN
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