Klara und dIE Wunder
Die fünfzig Wundergrundsätze des KiW

  luftzumathmen: Auf Kurs mit Wundern
  • Willkommen
  • Für Dich
  • Klara und die Wunder
  • Wunderbibliothek
  • Ein spirituelles Willkommen
  • Wer spricht da?
  • Auf Kurs
  • Inspirationen
  • Das Übungsbuch
  • Das Textbuch
  • Funkenflug
  • Funk(en)stille
  • Inhalt "Auf Kurs"
  • Inhalt "Funkenflug"
  • Inhalt "Funke(en)stille"
  • Danke
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Haftungsausschluss
  • Urheberfragen
  • Ich hab' auf dich gewartet, Bruder

Achtzehnter Wundersatz: Liebe den Dieb deines Schals wie dich selbst! Mach mal!

1/11/2020

0 Kommentare

 
K: Na, du Opfer?

M: Das hat aber gewühlt!

K: Ehrlich gesagt, ja! Weil natürlich immer was dran ist. Der Griff an die eigene Nase zeitigt leider immer Erfolge. Also nach einer Nacht drüber schlafen sag' ich mal: Geht soweit in Ordnung. Natürlich hab' ich wie jeder haufenweise Dinge erlebt, die du „äußere Wunder“ nennen würdest, aber ich hab' sie im Kurssinn nicht für wichtig gehalten und vielleicht auch ein bisschen herabgewürdigt, ja, möglich. Dass ich der Kurstheorie dabei vor meinem direkten Erleben die Vorfahrt gelassen habe, okay, das gestehe ich mal ein.

M: Na ja, die Vorfahrt, also du hast die Theorie in diesem Punkt nicht ganz „durchgezogen“, weil die „Kurslogik“ immer auf ihren eigenen mythischen Mittelpunkt verweist, sie stupst dich geradezu auf die Wunder.

K: Kann man so sehen. Wie wir das hier bei den Wundersätzen oder über die Kurssätze ja allgemein immer wieder gesagt haben: Letztlich muss man sie mit dem „inneren Licht“ lesen, also unter SEINER FÜHRUNG, sonst versteht man sie nicht.

M: Ein Beispiel wäre der letzte Teil des gestrigen Wundersatzes: Da wird gesagt, dass Wunder plötzliche Verlagerungen ins Unsichtbare seien und dann kommt eine Kausalbeziehung: „Deswegen heilen sie“. So macht das der Kurs, es ist auch eine absolut stringente Logik, die man auch auf üblichen Pfaden schlüssig zurückverfolgen kann, also etwa: Das eigentliche Problem liegt im Geist und also im Unsichtbaren und nur von da aus kann Heilung geschehen. Aber letzten Endes muss du für diese Art Logik, die ihre Stimmigkeit nicht aus unserer Erfahrungswelt bezieht, die Voraussetzung eines EINSSEINS und der EWIGKEIT akzeptieren, um sie wirklich schlüssig werden zu lassen. Und das bedeutet: der letzte Schritt zu deinem „Ja“ dazu muss aus der Vergebung kommen.

K: Ja, ich seh' das schon auch so, das ist ja ganz allgemein ein großes Problem für viele im Umgang mit dem Kurs, dass sie in seiner wundervollen Logik hängenbleiben und genau diesen inneren Schritt, der immer getan werden muss, um wirklich zu verstehen, nicht machen. Das gibt dann diese „Schriftgelehrtendebatten“.

M: Also noch mal: Die logische Aussage des Kurses, dass Wunder im „Außen“ nichts verändern und ausschließlich eine Berichtigung im Geist sind, bedeutet in dem Moment, indem ich dies mit dem HG „höre“ eben nicht, dass sie sich nicht in dem, was wir als „Außen“ empfinden, zeigen können.

K: Ich akzeptier' das erst mal so, aber ich kann weiter einen sehr wirksamen Vorbehalt in mir nicht leugnen, und deswegen mach' da noch keinen endgültigen Haken hinter!

M: Okay, apropos Haken! Ich komm' da gestern aus der Physio, nehm' meine Jacke vom Haken der Garderobe: da ist mein Schal weg. Geklaut. Ich hatte ihn in den Ärmel gesteckt, also Verwechslung ausgeschlossen, eindeutig geklaut.

K: Du hast ja erzählt: da gibt es keinen Empfang, das hat der Dieb wahrschienlich ausgenutzt.

M: So ist es. Aber jetzt kommt's: ich geh' zum Aufzug, und da steht ein vielleicht vierzigjähriger Mann mit meinem Schal um den Hals! Er hatte natürlich nicht damit gerechnet, dass ich direkt hinter ihm die Praxis verlassen würde.

K: Spannend. Du hast ihn niedergeschlagen und der Polizei übergeben.

M: Genau. Er war einen guten Kopf größer als ich und hatte ganz offensichtlich keine Bandscheibenprobleme.

K: Oh, dann hast du ihm zu dem schönen Schal gratuliert.

M: Ich war in der Tat supergut drauf, weil mein Therapeut mich wieder ein großes Stück nach vorne gebracht hatte und wir wider mal ein wirklich gutes Gespräch geführt hatten. Ich hab' also in diesem Moment nicht mal Ärger empfunden und konnte locker bleiben.
Ich hab' ihn gefragt: „Könnte das vielleicht mein Schal sein?“ und ihm dabei direkt die Hand als Aufforderung hingestreckt, ihn mir zurückzugeben.

K: Hat er auch getan.

M: Und gesagt: „Ach, das ist Ihrer, ich hab' genau so einen, tut mir leid, das ist mir sehr peinlich“. Dabei hat er sich nicht mal die Mühe gemacht, gut zu schauspielern: alles glatt gelogen, er hatte ihn mitgehen lassen! Ist auch ein hübsches Teil, da hinten hängt er, siehst du?

K: Schöne Farben, nee, das ist ja auch ein Unikat, den verwechselt ma eh nicht!

M: Okay. Jetzt stell' dir vor: dieses „Treppenhaus“ hat keine Treppe, es gibt für das Gebäude lediglich irgendwo eine Nottreppe, du musst also quasi diesen Aufzug benutzen. Ich sage also mit großer Deutlichkeit, die ihn sicher nicht hat daran zweifeln lassen, dass ich sein Lügen durchschaue: „Kann ja mal passieren“, und dann betreten wir den Aufzug, um für drei Stockwerke auf engstem Raum beieinanderzustehen.

K: Köstliche Situation. Das ist die Strafe dafür, dass du mich des Opferns bezichtigt hast!

M: Gott ist gerecht, das muss ich sagen!
Also, wie gesagt, ich war gut drauf, Ärger kam auch jetzt nicht auf, das war schon mal eine gut Voraussetzung. Der Verlust des Schals … ich wär' schon etwas traurig gewesen, aber na ja, er hätte mich nicht umgehauen.
Aber dennoch merke ich, wie das Gedankenkarussell die Situation einkreisen will: Dieb, wie kann man nur, anderer Hab und Gut, Vertrauensbruch, Atmosphäre verdunkelt, ob der sonst auch klaut und und und, was man so denkt dann.

K: Und? Hast du sie laufen lassen oder war der HG mit im Fahrstuhl?

M: Ich denke schon, ER kam grade ncoh mit rein, substanzlos, wie ER IST!
Ich kam auf die Idee, gerade in diesem engen Raum – wir haben uns fast berührt – mir einen kleinen Altar zwischen uns vorzustellen, und auf den hab' ich all diese Gedanken, die mir so durch den Kopf zogen, niedergelegt: „Weiter kann ich sie der QUELLE nicht annähern, mach' DU den Rest“, sowas in dieser Art war dabei als Gebet in mir.
Ich konnte spüren, wie die Gedanken da waren, sich aber nicht zur Anklage und zum Angriff formiert haben, sie lagen einfach ruhig in SEINER HAND. Und der „Dieb“ neben mir wurde zu einem mir vollkommen unbekannten Menschen, von dem ich einen winzigen Ausschnitt eines äußeren Verhaltens kennengelernt hatte, nicht mehr, von dem ich also nichts, absolut nichts außer dieser Kleinigkeit wusste, außer dieser Kleinigkeit und … dass der Altar, den ich da aufgestellt hatte zwischen uns, auch seiner war.

K: Hat er noch was gesagt?

M: Er hat wohl die ganze Fahrt nach unten überlegt, wie er seinen Abgang gestalten solle. Gesagt hat er: „Also, tschüss, und nichts für ungut!“, wirklich eine guter Einfall von ihm: er konnte sein Gesicht wahren, das hätte ja auch bedeuten können, dass er sich für eine Verwechslung entschuldigt, aber im Tonfall hat er mir „danke“ gesagt, dass ich ihn nicht angegriffen habe, obwohl die Sache klar war.

K: Ja, eine schöne Geschichte, wir können ja mal versuchen, den achtzehnten Wundersatz damit zu erörtern.

M: Ich hatte auch schon diese Idee, gut: „Wunder sind ein Dienst“.
Ich hab' im Aufzug um das Wunder der Berichtigung meines Geistes gebeten, für die ich mich bereit machen kann, die ich aber nicht vollziehen kann. Inwieweit ist das ein „Dienst am anderen“ und zwar, wie der Satz sagt, sogar der „maximale Dienst“ der möglich ist und die Erfüllung des biblischen „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“, also: gelebte „Nächstenliebe“?

K: Du hast ihn nicht angegriffen, und obwohl du ihm deutlich gezeigt hast, dass du ihn als „Dieb“ entlarvt hast, hast du ihm über den HG auch vermittelt, dass du ihn als deinen Bruder erkannt hast.

M: Ich habe also mit meiner Bitte um ein Wunder nicht nur um eine Berichtigung meines Geistes im engeren Sinn gebeten, sondern um eine Berichtigung des „gespaltenen Geistes“ überhaupt, und der schließt diesen und jeden Bruder mit ein!

K: Wie diesem „anderen“ sich das dann über den HG vermittelt, ist SEINE Sache und bedarf keiner „eigenmächtigen“ Handlungen oder Worte.

M: Ja. Wesentlich daran scheint mir dabei, dass wir diesen „Dienst“, obwohl das stimmt, was du sagst: es bedarf keiner eigenmächtigen Handlungen und Worte – als ganz konkreten Dienst begreifen, wir „tun“ da schon was für den anderen, und zwar nicht zu knapp! Und auch ganz konkret. Wir vergeben im Vertrauen, dass sich das auch ihm – wie auch immer, wann auch immer – vermittelt.

K: Ja, das finde ich auch wichtig: wir müssen beim Kursüben immer ein bisschen aufpassen, dass wir ihn nicht dafür missbrauchen, den Mitmenschen gegenüber unbeteiligt zu werden und herzlos, so unglaublich das klingt, aber genau das kann passieren ...

M: … wenn wir so in die Haltung kommen: Der Bruder da ist eine Gelegenheit für mich, meinen Geist berichtigen zu lassen. Sein Verhalten ändern zu wollen, ist vom Ego und sinnlos. Es ist ihm ja eh vergeben wie mir, und irgendwann merkt er's auch! Machen kann ich nichts und soll auch nicht!

K: Puuuhhh, ja, das ist eine schlimme Sackgasse und lässt uns wirklich lieblos werden, furchtbar! Dann lieber gar kein Kurs als das!


M: Was „Berichtigung meines Geistes“ wahrhaft IST, das ist dann nicht verstanden worden und zu einem Wohlfühlprogramm für das Ego geworden, am Bruder vorbei, sogar: auf dessen Kosten, weil ich mir jede Verantwortung für ihn damit weggelogelt habe.

K: Nein, nein, die Verantwortung, die ich für andere empfinde mit dem Kurs, ist wesentlich höher als ohne ihn: sie ist in gewissem Sinn total. Aber wieder: wir müssen üben, mit der scheinbar ausbleibenden positiven Antwort auf unsere „Bemühungen“ leben zu lernen.

M: Ja, wie gesagt, je besser wir das können, desto mehr erfahren wir ja die ANTWORT, eben aus anderen als den Wunschrichtungen, aber wir erfahren sie.

K: Als Wunder, ja. Und der letzte Teil des Satzes: „Du nimmst gleichzeitig deinen eigenen Wert und den deines Nächsten wahr“? Auch das ist sehr konkret gemeint, nicht als theoretische Überlegung: du musst es in dir finden, mit SEINER HILFE: diese Wahrnehmung des anderen gehört zur „wirklcihen Welt“, sie ist keine Theorie! Und deshalb geht sie auch an dem anderen nie vorbei, irgenetwas in ihm „sieht“, dass er als Bruder angeschaut wird. Das ist der „Dienst“

M: „ Nächstenliebe“, das schösnte Wort, das die Bibel für mich zu bieten hat und das Ziel von allem hier, da wollen wir hin!

K: Okay, ich will jetzt erst mal zu Paula hin, die ist mir jetzt mal die Nächste, wenn's recht ist.

M: Ist recht, obwohl ich als Vertreter der gesamten SOHNSCHAFT natürlich etwas eifersüchtig werde, wenn du diene Liebe mal wieder auf einen winzigen Ausschnitt der Schöpfung namens Paula konzentrierst!


: Ich simse dir in der Bahn eine hübsche Kursstelle zu, mit der du dich trösten kannst.

M: Sehr freundlich, so wird man abgespeist! mach's gut, bis morgen, Klara!

K: Bis morgen!


0 Kommentare



Hinterlasse eine Antwort.

    Autor


    K = Klara
    M = Michael
    Egon = Egon
    Klara ist etwas vorlaut. Ich bitte um Nachsicht!


    1. Wundersatz
    2. Wundersatz
    3. Wundersatz
    4. Wundersatz
    5. Wundersatz
    6. Wundersatz
    7. Wundersatz
    8. Wundersatz
    9. Wundersatz
    10. Wundersatz
    11. Wundersatz
    12. Wundersatz
    13. Wundersatz
    14. Wundersatz
    15. Wundersatz
    16. Wundersatz
    17. Wundersatz
    18.Wundersatz
    19. Wundersatz
    20. Wundersatz
    21. Wundersatz
    22. Wundersatz
    23. Wundersatz
    24. Wundersatz
    25. Wundersatz
    26. Wundersatz
    27. Wundersatz
    28. Wundersatz
    29. Wundersatz
    30. Wundersatz
    31. Wundersatz
    32. Wundersatz
    33. Wundersatz
    34. Wundersatz
    35. Wundersatz
    36. Wundersatz
    37. Wundersatz
    38. Wundersatz
    39.Wundersatz
    40. Wundersatz
    41. Wundersatz
    42. Wundersatz
    43.Wundersatz
    44. Wundersatz
    45. Wundersatz
    46. Wundersatz
    47. Wundersatz
    48. Wundersatz
    49. Wundersatz
    50. Wundersatz
Powered by Create your own unique website with customizable templates.
  • Willkommen
  • Für Dich
  • Klara und die Wunder
  • Wunderbibliothek
  • Ein spirituelles Willkommen
  • Wer spricht da?
  • Auf Kurs
  • Inspirationen
  • Das Übungsbuch
  • Das Textbuch
  • Funkenflug
  • Funk(en)stille
  • Inhalt "Auf Kurs"
  • Inhalt "Funkenflug"
  • Inhalt "Funke(en)stille"
  • Danke
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Haftungsausschluss
  • Urheberfragen
  • Ich hab' auf dich gewartet, Bruder