Klara und dIE Wunder
Die fünfzig Wundergrundsätze des KiW

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Dreiunddreißigster Wundersatz: Lilly findet ihren Schutzengel

1/11/2020

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K: Hi!

M: Hi, Klara, ich bin noch beim Frühstücken, hast du schon?

K: Ja, danke, lass' dir Zeit!

M: Sag' mal, kennst du dich aus mit Scientology?

K: Oh, nee, da hab' ich aber jetzt keinen Bock drauf. Wir haben so einen schönen Wundersatz, lass' uns mal den besprechen!

M: Lilly.

K: Was? Lilly, deine Cousine?

M: Genau die.

K: Lilly macht seit zehn Jahren den Kurs, die ist doch jetzt nicht zu den Scientologen gegangen!! Erzähl' mir doch nichts!

M: Nein, sie nicht, aber Klaus, ihr Mann.

K: Klaus! Bei den Scientologen? Ich hab' ihn ja auch mal kennengelernt. Da waren die beide wie ein Herz und eine Seele, fand ich damals.

M: Waren sie auch … nein, ich glaub' einfach dran: das sind sie auch noch, sei kennen sich aus der Sandkiste! Aber jetzt werden sie sich scheiden lassen.

K: Echt? Deswegen?

M: Er will, und sie kann es nicht mehr verhindern. Sie hat mir das die ganze Zeit verschwiegen, Klaus ist wohl schon seit fünf Jahren Scientologe, Lilly war das mir gegenüber peinlich, hat sie mir gestern gebeichtet …

K: Dass sie als Kurslerin ihn nicht davon hat abbringen können?

M: Genau das. Und dann die Familie, sie hat halt gedacht, sie könne ihn doch noch … ja, sowas wie „zurückgewinnen“.

K: Mensch, die Ärmste! Hast du ihr irgendwie helfen können?

M: War gar nicht nötig, ihr ist schon geholfen, das war eigentlich das, was sie mir gestern erzählen wollte. Sie ist in einer Kursgruppe in München, und einer der Teilnehmer hat sich wohl als Engel in der Not erwiesen. Er war die ganze Zeit über für sie da, und das auf wirklich wundersame Weise.

K: Toll, erzähl'! Oder sag' doch erst noch mal kurz: wie hat sich das denn zwischen den beiden ausgewirkt, oder: wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass sie so auseinandergedriftet sind?

M: Sie hat da nur sehr sparsam erzählt. Ich hab' angefangen zu frieren, als sie ein paar wenige Details genannt hat: Sie hat wohl nie versucht, Klaus vom Kurs zu überzeugen, er hat immer signalisiert, dass er da nicht mitgehen würde. Aber sie hat eben viel Aktivität darüber entfaltet und zu Hause musste er ja auch ihre Telefonate mit anhören, die sie mit dem Kurs als Thema geführt hat. Und außerdem: sie hat ihn eben versucht zu leben, gerade in der Beziehung mit ihm.
Die Idee einer absoluten Dimension und einer allumfassenden Liebe habe ihn aber eher provoziert, meint sie … sie sieht dabei auch ihren Anteil, indem sie eben doch diese Idee irgendwie aktiv an ihn herangetragen hat. Das ist ihm zu nah gekommen, er hat einfach negativ darauf reagiert. Vielleicht, meint sie, hat sie das Thema auch selbst konflikthaft kommuniziert und er hat es deshalb nicht annehmen können von ihr.

K: Wow, ja, und bei den Scientologen hat er sich vielleicht gerade deshalb aufgehoben gefühlt, weil sie die Idee des Absoluten so anders interpretieren und umsetzen. Da wird sie zum Machtinstrument, nicht zum Weg in die Demut.

M: Ja, so sieht Lilly das auch, wie gesagt, ohne zu behaupten, nicht da irgendwie mitgedreht zu haben an der Zuspitzung. Sie hat einfach kein Gefühl dafür, inwieweit sie ihm geholfen hat mit dem Kursdenken oder sogar geschadet.
Jedenfalls hat Klaus dann mehr und mehr dieses typische „Denken“ der Scientologen angenommen, dass ja die Willkür der eigenen Argumentation als Instrument der Machtausübung regelrecht trainiert.

K: Oh ja, ich hab' … nein hatte ja auch mal eine Freundin, aus Schultagen noch, die ist auch bei denen … sie ist genau so reingestrudelt worden durch die Faszination, das eigene Denken auf diese Weise benutzen zu können. Damals hab' ich mich ziemlich ausgiebig mit dem Laden beschäftigt. Deshalb wollte ich auch vorhin gar nicht drüber reden, jetzt fröstelt's mich nämlich.

M: Was würdest du denn als das Spezifische an dieser Art des Denkens ansehen?

K: Na, die haben einen uralten Trick, den wir alle auch ständig anwenden, wenn wir genau hinschauen, aber sie haben ihn kultiviert, auftrainiert bis ihnen die Muskeln davon platzen: Du stellst eine Behauptung in den Raum und erhöhst sie in deinem Geist zu etwas Unantastbarem, Heiligen, nicht zu Hinterfragendem. Alles, was dann kommt an Gegenrede, Relativierung, Begrenzung, Infragestellung wird jetzt mit großer Gelassenheit von dieser „Heiligkeit“ einfach verworfen: es kann nicht wahr sein, weil es ja gegen das Heilige angeht!
Also das ist das selbe Muster wie bei den schizophrenogenen Kommunikationsstrukturen im Elternhaus: die Mutter hat per se recht, weil sie die Mutter ist. Wenn du das einem liebesabhängigen Kind gegenüber konsequent genug machst, kommt dessen Verstand sehr bald an die Grenze der Belastbarkeit: es fängt an, an sich selbst und seinem Verstand zu zweifeln: Und dann wird’s eng.

M: Puuhh, da ist sie drin, diese Kälte, die wir dabei spüren, nicht?

K: Ja, das ist pures Seeleneis.
Also das sogenannte „Auditing“-Training bei den Scientologen macht genau das: es trainiert dich in exakt dieser Fähigkeit, alles an deiner von dir selbst gesetzten „Wahrheit“ abprallen zu lassen. Am Ende bist du „clear“, wie sie das nennen, und das ist die höchste Stufe ihrer Entwicklungsleiter. Du stellst dich vor irgend jemandem auf und beschließt beispielsweise, dass er schuld ist, vollkommen unabhängig von jeder Realität. Und dann „interpretierst“ du einfach alles in diesem Sinn, mit deiner „Wahrheit“ als sinnstiftender Mitte. Himmel die Berge, ist das grausam!

M: Funktioniert allerdings nur, wenn du mit dieser Un-Kommunikation ein Gegenüber findest, dass sich aus irgend einem Grund abhängig von dir fühlt und sich die Energie absaugen lässt, von der sich ein „Geclearter“ ernährt. Da sind wir jetzt nicht mehr weit vom Vampir weg, was?

K: Ja, wovon fröstelt es uns bei der Beschäftigung mit diesem Thema: von unserer Angst davor. Aber du hast gesagt, Lilly habe dir eigentlich was ganz anderes erzählen wollen, von ihrem Schutzengel?

M: Ja, Saeid heißt er, ein Iraner. Und sie ist sich ganz sicher, dass da kein Gramm Mann/Frau – Geplänkel dabei ist, er ist wohl mit seiner Traumfrau zusammen, die auch oft dabei gewesen ist, wenn sie sich begegnet sind, und von ihr aus bestehe, sagt sie, ebenfalls derzeit keinerlei Bedarf an einem neuen Mann. Sie sehne sich jetzt nach einer Zeit des Alleinseins, und ich fand, das klang sehr authentisch, man kann's sich ja auch lebhaft vorstellen!
Aber dieser Saeid hat ihre Not gesehen, und ab diesem Zeitpunkt, offensichtlich schon seit einem Jahr, ist er einfach immer da, und zwar ohne Absprache, er erscheint immer dann auf der Bildfläche, wenn sie allein nicht mehr weiterkommt, ruft sie an, klingelt an der Tür, schreibt ihr. Sie sagt, sie erlebe mit ihm tatsächlich ein ganz konkretes Wunder. Sie sind ganz unmittelbar verbunden und helfen einander. Und kein einziges böses Wort gegen Klaus sei in der ganzen Zeit von ihm gekommen. Von ihr schon hin und weider, aber da habe er sie immer wieder rausgeholt. Sie praktizieren einfach gemeinsam den Kurs. Und das hörst du ihr an, sie ist voller Kraft.

K: Toll! Du, übrigens, ich kann heut' nicht so lange, kriegen wir den Wundersatz noch irgendwie unter?

M: „Wunder ehren dich, weil du liebenswert bist, sie zerstreuen die Illusionen über dich und nehmen das Licht in dir wahr“. Wenn wir bei diesem Beispiel bleiben, dann haben Saeid und Lilly mit Hilfe des Wunders sozusagen das LICHT nicht ausgehen lassen. Vor allem Saeid hat wohl den entscheidenden Schritt gemacht, Klaus nicht zu verurteilen und auch ihn weiter als liebenswert sehen zu WOLLEN! Lilly auch, aber sie war natürlich belasteter. Durch diese gemeinsam erreichte Haltung der Vergebung haben sie sich der Führung der HG unterstellt und es kam diese „wundersame“ Kommunikation zustande.

K: Die Wunder „sühnen damit deine Irrtümer, indem sie dich von deinen Alpträumen befreien“. Es ist gerade der Wundercharakter dieses Erlebnisses von Saeid und Lilly, der den eigentlichen Irrtum, den Ur-Alptraum in ihnen „zerstreut“: in dem LICHT, das sie dadurch sehen, dass etwas Wunderbares geschieht, kann sich die Möglichkeit, die WAHRHEIT einem Zwang zu beugen, einer Willkür zu unterwerfen, einfach nicht halten. Dieses LICHT erreicht mit Sicherheit auch Klaus, auch wenn wir und wahrscheinlich derzeit auch er selbst das nicht erkennen können. Der HG findet seinen Weg zu ihm. Und wenn es in zehn Jahren erst sichtbare Auswirkungen hat und er sein Denken ändern kann.

M: Der Geist wird „aus der Gefangenschaft deiner Illusionen befreit“ durch die Wunder. Im LICHT sehen wir erst, dass wir Gefangene unserer eigenen Willkür waren.

K: Wow, und sie „stellen unsere geistige Gesundheit wieder her“, die nichts anderes ist als ein schlichtes Wiedererinnern der einzigen „Tatsache“, dass nämlich DIE LIEBE unsere gemeinsame QUELLE ist. Darin zerstreut sich in der Tat jede Form der Willkür, und wir sind endlich wieder HEIL.

M: Also noch mal: das Wunder ist deshalb absolut notwendig, weil ich nur durch die direkte Erfahrung eines Geschehens, das nicht von dieser Welt ist, wirklich davon überzeugt werden kann, dass die letztlich „ganz normale“ Willkür in unserem Denken nicht das enEnde vom Lied ist, sie kann mich nicht beherrschen in dem Moment, wenn ich das LICHT anerkenne. Und dafür brauche ich als Hilfestellung die Wunder. Sonst ist auch „LICHT“ nur ein willkürlich interpretierbares Ding. Ich muss ES direkt erfahren! Das ist der Sinn der Wunder.

K: Ja, einverstanden, das klingt gut. Und jetzt muss ich wirklich los, Sven hat morgen Geburtstag, ich hab' noch nix, verflucht noch eins! Hast du eine Idee?

M: Klar, ein Jahresabo für Katjas Seminare!


K: Hihi, der würde mir was husten! KiW, nein danke! Nee, der kriegt einen Schlips … guck nicht so erschrocken, war nur ein Scherz! Bis morgen, Ciao, und grüß' Lilly von mir!

M: Mach' ich, Ciao, Klara!

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