Klara und dIE Wunder
Die fünfzig Wundergrundsätze des KiW

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Dreizehnter Wundersatz: Bisschen Zeit für die Gegenwart?

1/11/2020

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K: Hmmm, das riecht gut hier, Spiegeleier?

M: Wir scheuen keine Mühen, bittesehr, setz' dich!

K: Danke, oh, und der tolle Himbeerjoghurt von gestern!

M: Nicht wahr?

K: Dann hab' ich es ja richtig gemacht, meine Zahnbürste mitzunehmen, ich muss nämlich anschließend gleich zum Zahnarzt!

M: O je!

K: Nee, das ist gar kein Problem mehr für mich. Ich hatte ja eine regelrechte Phobie vorm Zahnarzt, aber das ist Geschichte.

M: Erzähl'!

K: Ganz einfach: den Kurs angewendet! Irgendwann hab' ich es nicht wieder vergessen, den HG auch mit zum Zahnarzt zu nehmen. Mitten in der Behandlung, der Bohrer hat schon seine Arbeit getan, hab' ich mich mit dem Zahnarzt verbinden können. Es ist einfach passiert. Ich hab' plötzlich meine ganze ängstliche Anspannung als Abwehr dieser Verbindung sehen können und hab' ihn in meine Nähe kommen lassen, viel näher, als er mir mit seinem Bohrer je kommen kann, wenn du verstehst, was ich meine.

M: Klar versteh' ich!

K: Ich hab' ihn – nur ganz kurz – als Menschen sehen können, der nichts weiter will als eben diese Verbindung, jetzt, in diesem Augenblick.
Und seitdem: keine Spur mehr von Angst. Ganz im Gegenteil, ich freu' mich jedesmal auch, also auch! - das ist natürlich trotzdem lästig alles, aber da ist jetzt immer eine Art Wiedersehensfreude, und das hat null mit Mann/Frau zu tun.

M: Schöne Geschichte. „Wirkt der Kurs überhaupt?“ steht ja bei unseren Gesprächen als Überschrift drüber. Also er wirkt?

K: Definitiv! Ich kenne nichts Wirksameres!

M: Dann werden wir ja heute, wie es aussieht, mit großer Leichtigkeit durch unseren Wundersatz gehen, wenn das schon so anfängt.

K: Glaub' ich sowieso, ich liebe diesen Satz, er ist von vornherein für mich das Gegenteil einer Zentrifuge, ein Versammlungssatz ist das, ein Maditationskatalysator, ein Gesundbrunnen!

M: Na dann schieß' los!

K: Er spricht im Grunde vom „Heiligen Augenblick“, wenn wir die GEGENWART zulassen.

M: Die Gegenwart zulassen … aber lass' ich nicht gerade die Gegenwart zu, indem ich mich voll auf mein Spiegelei hier konzentriere?

K: Denkst du! Wir machen nichts anderes als ständig zwischen Vergangenheit und Zukunft hin - und herzupendeln und überbrücken dabei die GEGENWART auf einer toten Holzplanke, wir wollen sie nicht, sie stört!

M: Aber wieso? Jetzt ist doch jetzt und nicht nachher und auch nicht vorher!

K: Was du „jetzt“ nennst, ist dein unmittelbares sinnliches Erleben deiner Wirklichkeit: Ich bin da, das Spiegelei, wir reden, der Kaffee ist hoffentlich endlich durchgelaufen und so weiter und so weiter und das Ganze ist eben „jetzt“ und nicht schon gewesen oder erst nachher.

M: Oh, sorry, ich geh' gleich …

K: Schon gut, ich halte durch. Jedenfalls bist du, und das entgeht dir in aller Regel – unter deinen Wahrnehmungen ununterbrochen damit beschäftigt, Erfahrungen deiner Vergangenheit als Plan auf die Zukunft zu legen und so die Situation zu beurteilen.
Jetzt frag' ich dich: wo bitte ist da die GEGENWART?

M: Nein, in diesem Modus habe ich sie aus meiner Welt geschoben, wir haben beide schon genügend Begegnungen mit der GEGENWART gehabt, um das sicher sagen zu können: das ist nicht unsere gewohnte „Normalität“, die enthält sozusagen keine GEGENWART. Aber findest du nicht auch: schon durch das bloße Reden über SIE lassen wir sie näher heran?

K: Eindeutig. Eigentlich haben wir damit schon die „Wahl“ erneuert, uns zum HG hin auszurichten.

M: Obwohl mir das Aus-der-Welt-Halten der GEGENWART gerade sehr gut schmeckt, ein bisschen Salz vielleicht noch!

K: Genau, wir versuchen, es uns bequem zu machen in unserem Kompromiss, Wellnesszonen werden eingerichtet, körperliche Freuden gesucht und gefunden, die Spiele der Liebe gespielt, berufliche Erfolge eingefahren, Wettbewerbe gewonnen, die Gesundheit wird gepflegt: das Gute wird angestrebt und das Schlechte gemieden. Und optimiert wird alles mit der fehlenden Prise Salz.

M: Wogegen natürlich nichts zu sagen ist …

K: Dagegen ist nichts zu sagen, aber für die Wahrheit, die darunter liegt, dafür ist etwas zu sagen: Wir können unsere Spiele unter Ausschluss der GEGENWART so sehr kultivieren, wie wir wollen, es bleiben dieselben Spiele des Todes, den wir glauben, mit unserer Gegenwartsplanke zu überbrücken und ihm damit auszuweichen.

M: Und dieses Spiel wollen wir einfach irgendwann nicht mehr spielen, irgendwann: wenn uns die ALTERNATIVE glaubhaft geworden ist.

K: Genau. Dann genießen wir weiter unser Spiegelei, das Genießen hat aber nicht mehr die Funktion, den HG aus dem Raum zu schicken.
Irgendwann hab' ich Ihn mitgenommen zum Zahnarzt damals. Einmal und für immer. So einfach ist das dann.

M: Das Wunder „verändert also die zeitliche Ordnung“, es ist „sowohl ein Anfang als auch ein Ende“, wie schön das gesagt ist, nicht wahr?

K: Ja, ich sage ja: ich liebe diesen Satz!
Unsere zeitliche Ordnung ist eben dieser GEGENWARTslose Vergangenheits - und Zukunftsplan. Das Wunder lässt diesen Plan an der Stelle, auf die wir gerade schauen – also bleiben wir mal beim Zahnarzt – da lässt das Wunder die Zeit, so wie wir sie „anwenden“, sozusagen kollabieren: keine Vergangenheit, keine Zukunft und keine Holzplanke, die IHR den Eintritt verwehrt.

M: Als „Wunder“, also nicht als Offenbarung, bleibt unser Erleben davon aber in den Grenzen unserer Wahrnehmung. Die Wunder „bestätigen die Wiedergeburt“, heißt: die ANWESENHEIT DER LIEBE, indem sie „ein Stück Vergangenheit“ in der LIEBE aufheben und damit unsere Zukunft von dieser Vergangenheit befreien, die uns gezwungen hat, die GEGENWART auszuschließen. Ein Teil der Holzplanke ist weg, und kommt auch nicht wieder.

K: „Das Wunder ist das Mittel, die SÜHNE das Prinzip und Heilung das Ergebnis“, heißt es im Kurs (T-2.IV.1:2). So einfach!

M: Heilung ist das Ergebnis, ja, das ist schön gesagt! Jetzt kommt Heilung nicht von außen, vom Zahnarztbohrer, sondern von der Zurücknahme der Projektion: es gibt kein Außen, das mir Heilung bringen könnte, dieses Gewahrsein und das der ALTERNATIVE ist das Wunder und die Heilung jetzt dessen Ergebnis: deine Angst war verschwunden, du hattest eine Projektion deines Geistes in eine äußere Gestalt zurückgenommen, und der HG hat sie mit SEINER GEGENWART ersetzt. Darin ist keine Angst mehr möglich.

K: Und von diesem Anteil meiner „Angst vor der LIEBE“ ist ab jetzt meine Zukunft befreit. Das Wunder nimmt uns nicht Vergangenheit und Zukunft weg, sondern ersetzt sie entsprechend unserer Bereitschaft.

M: Und bestätigt dabei jedesmal die „Wiedergeburt“ …

K: … meiner GEGENWART …. sag' mal: ist der Kaffee jetzt inzwischen schon verdampft oder haben wir noch 'ne Chance?

M: Ich eile, ich eile, freu' dich schon mal auf deine Zukunft, in der dir ein wahrscheinlich ziemlich starker Kaffee begegnen wird.

K: Und bring' mir noch einen von diesen köstlichen … Micha?



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    K = Klara
    M = Michael
    Egon = Egon
    Klara ist etwas vorlaut. Ich bitte um Nachsicht!


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