Klara und dIE Wunder
Die fünfzig Wundergrundsätze des KiW

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Elfter Wundersatz: Sonst ist Paula ja nicht auf den Kopf gefallen.

1/11/2020

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M: Hallo Klara, willkommen zurück, das war ja eine Überraschung!

K: Ja, hallo Micha, ich konnte gestern nicht mehr sagen am Telefon. Paula ist vom Klettergerüst gefallen und mit dem Kopf aufgeschlagen!

M: Oh!!

K: Alles gut! Nichts passiert, eine ganz leichte Gehirnerschütterung, weiter nichts. Aber ich sage dir!

M: Hast dir natürlich Sorgen gemacht, als der Anruf kam.

K: Sorgen ist gut! Sven hat auf der Fahrt ins Krankenhaus angerufen, da war alles noch unklar, ich hab' nur gehört: „Ohnmacht, Notarzt, Krankenwagen“ und bin dann natürlich sofort zum Bahnhof und nach Hause gefahren, kannst du dir denken! Im Zug hab' ich kein Netz gehabt und Sven hat sein Handy im Krankenhaus auch ausgeschaltet. Über drei Stunden ohne jede Nachricht … ja, lieber Kursbruder, und da bin ich mal ganz gepflegt in Panik geraten. Na ja, Panik nicht, aber ich hatte eine Scheißangst!

M: Das ist aber auch eine Situation, puuuhh!

K: Du, ich hab' – apropos elfter Wundersatz – gebetet wie ein kleines Kind: „Hilf' mir, lass' sie am Leben, lass' sie gesund sein ...“ und so weiter, und obwohl ich mich dabei beobachtet habe und ständig die Kurstheorie im Kopf herumgeschwirrt ist: keine Chance, da war nichts zu machen: ein anderes Gebet als das um die körperliche Gesundheit von Paula ist mir vollkommen absurd vorgekommen!

M: Stark, oder? Das ist Kurs live und ohne Stützräder und pinkfarbene Sonnenbrillen. Da kann ich nur sagen: So ist es, das sind wir, und das dürfen wir auch sein: Übende, die eine Richtung gewählt haben, aber nicht von sich behaupten, dass sie angstfrei sind. Sonst bräuchten wir ja schließlich nicht mehr zu üben.

K: Du kommst aber in einer solchen Situation an Grenzen, die du längst für überwunden gehalten hast. Was du gesagt hast, das habe ich mir im Zug auch gesagt, aber selbst das hat mir null geholfen. Ganz im Gegenteil: das hat den Vorwurf nur verstärkt, dass ich „nicht richtig“ bete, dass ich schuld sein könnte, falls es schlecht ausgeht mit Paula.

M: Angst, Angst, Angst. Sie kann wie der Drache sein, dem zwei Köpfe nachwachsen, wenn man einen abgeschlagen hat. Die Angst hat sich über dir aufgetürmt und du hast dich an der einzigen Vorstellung festgehalten, von der du dir „Heilung von der Angst“ versprechen konntest: Dass Gott dir die Angst abnimmt, indem er Paula gesund sein lässt.
Ganz ehrlich: wär' mir genau so gegangen, wenn ich mir das vorstelle …

K: Ja, gerade dann seine Wünsche und Ängste hinzugeben an einen „Heiligen Geist“, von dem du nicht weißt, ob und was er für deine Tochter konkret tun wird, das fühlt sich in diesem Moment an wie Verrat an ihr: du kümmerst dich nicht richtig, du hast keinen Plan, du „willst“ nicht stark genug, dass sie gesund ist. Schwierig!

M: Und wenn wir uns jetzt einfach mal vorstellen - in sicherer Distanz und längst beruhigt von dem Wissen, dass es Paula gut geht – dass ER all die Zeit neben dir war und dir gesagt hat, dass ER deine Paula sicher hält, egal, was passiert?

K: Wow, ja, da könnten mir die Tränen kommen, ja, das … das hab' ich durch mein Angstgetöse natürlich überhört.

M: Das Gebet „ist ein Kommunikationsmittel des Erschaffenen mit dem Schöpfer“, ist das nicht schön? Insofern ist das Gebet „das Medium für Wunder“, diese poetischen Formulierungen, die der Kurs benutzt, sind wunderbar, sie machen die Worte transparent für das, was nicht mehr gesagt werden kann, dieser Kurs ist immer wieder selbst ein Wunder.

K: Ja, und gerade so vorgestimmt durch das, was ich erlebt habe mit meinem „Versagen“, empfinde ich jetzt die unendliche Güte, die uns vom Kurs entgegenkommt, seine Geduld mit uns und seine Sicherheit, mit der er weiß, dass wir alle ankommen werden.
Das drückt sich ja auch im „Lied des Gebets“ aus den „ERGÄNZUNGEN“ aus, wenn von den Stufen des Gebets die Rede ist. Anfangs beten wir nun mal um Konkretes, dann wird irgendwann mehr und mehr eine Bitte um Vergebung daraus …

M: … die sich vom Konkreten gelöst hat aus der zunehmenden Gewissheit heraus, dass jedes Problem seine Wurzel in unserem Haften am Schuldgedanken und Trennungsglauben hat und nur da. Die Bitte richtet sich dann nicht mehr auf den Wunsch, die Dinge mögen sich verändern, sondern auf die Erlösung vom Gedanken der Schuld.
Vielleicht kann man sagen, Beten als "Bitte um Vergebung" ist die Bitte an den HG, dem, auf was ich gerade schaue, an was ich denke, was ich wahrnehme, an meinen Urteilen vorbei die Bedeutung der LIEBE zu geben.

K: Bis irgendwann Beten reine Kommunikation ist und damit Kommunion: Geben ist Empfangen: DU BIST IN DER LIEBE.
Wenn wir mal ganz runtergehen auf der Leiter, dann ist aber auch in der hanebüchenen Bitte um Hilfe an das Jenseits, die jemand in die Ritzen seiner inneren Klagemauer steckt, der Nachbar solle doch mal endlich das Zeitliche segnen, damit man an sein Grundstück rankommt, immer noch ein Funke des Gebets: er gesteht ein, dass seine eigene Macht ihre Grenzen hat.

M: Noch weiter unten begegnen wir dem Selbstmordattentäter, der um göttlichen Beistand betet. Also über den heimlichen Nachbarkiller könnte ich vielleicht ja noch mit hochgezogener Augenbraue lächeln, aber beim Attentäter vergeht mir das Lächeln endgültig.
Aber du hast trotzdem recht: Auch darin ist Gebet! Auch neben dem Attentäter steht ER und ist bereit, ihm seinen geliebten Bruder zu zeigen, auf den der in die Irre Gelaufene da gerade mit seinen Angstwaffen zielt. Es ist allerdings anzunehmen, dass bei solch extremen Verzerrungen das Ego der Gott sein wird, der die „Hilfe“ gibt. Man kann natürlich jetzt sagen: Da wurde ausschließlich dieser Gott des Ego angebetet. Aber das stimmt nur mit dem Zusatz: und trotzdem verlassen Gedanken ihre QUELLE nicht und ER hört ALLES als ein Gebet an IHN.

K: Sonst wäre die Aufforderung an uns, alles, was uns entgegenkommt, nur noch entweder als Ausdruck von LIEBE oder als Ruf nach LIEBE anzuschauen und zu beantworten … das wäre ja sonst komplett unsinnig!

M: Zuinnerst, da hat er gar keine Wahl – bittet der Attentäter dich um Vergebung.
So gesehen sind wir alle ständig „im Gebet“, das wäre aber dann die ganz weite Auffassung davon. Trotzdem. Ich finde das wichtig, sonst macht man wieder die berühmte Ausnahme, die das gesamte Denken des Kurses absurd werden lässt.

K: Okay. Also mein „Gebet“ im Zug: Es ist aus dem gekommen, was ich „meine Liebe zu Paula“ nennen würde und der Sorge einer Mutter, die Angst hat um ihr Kind. Aber die Verzerrung, die dabei eben durch meine Angstgeleitetheit und mein Wunschdenken entstanden ist, hat die Angst nicht erlöst, sondern sie ist ganz im Gegenteil immer schlimmer geworden. Die Befürchtung, „falsch zu beten“ war dann der Gipfel.

M: Und trotzdem IST ER bei Dir gewesen und IST es immer noch, du hast Luft geholt, begünstigt durch den guten Ausgang, und bist gerade dabei …

K: … noch einmal zu wählen.

M: Nichts ist verloren gegangen, die Gelegenheit kommt wieder, du darfst noch einmal wählen. Und ich mit dir.

K: Ja, schön! Gerne mit dir, Teilen stärkt.

M: Definitiv. Also: je weniger wir das „Gebet“ verzerren mit unseren Vorstellungen, was es bringen soll, desto klarer wird: es ist ein Kanal der Kommunikation mit dem HG, oder, wie es hier sogar heißt: dem SCHÖPFER. Jetzt haben wir uns glaub' ich wieder mal rangepirscht an das, was diese sonderbare „kleine Bereitwilligkeit“ ist, die uns der Kurs bittet, aufzubringen.

K: Ja, das sagt Ken auch zum elften Grundsatz, sie ist praktisch identisch mit dem „einzig bdeutungsvollen Gebet: dem Gebet der Vergebung“, wie es sinngemäß im Kurs heißt.

M: Okay, und dieses Gebet ist das „Medium der Wunder“. Wie schön das ist! Für uns alle, die wir unterhalb der direkten Offenbarung mit dem „Schöpfer“ kommunizieren, dient unsere nicht vollständiges Geben immer noch als Medium, auf dem uns Wunder innerhalb der Grenzen unserer Wahrnehmung erreichen, um uns von dem zu sprechen, was GOTT IST und damit WIR.

K: Das ist so … kann man da noch Zweifel haben an der vollkommenen LIEBE, die diese Hilfestellungen füt GOTT und allem LEBEN akzeptieren zu können. Das sind die Wunder für uns, die unterwegs und noch nicht angekommen sind.

M: Jetzt noch der letzte Satz: „Durch das Gebet wird LIEBE empfangen, und durch Wunder wird LIEBE ausgedrückt“. Das setzt noch mal einen drauf, finde ich.

K: Ja, da ist auch wieder drin: jedes Wunder ist maximaler Ausdruck der Liebe aus dem ersten Grundsatz. Das Gebet gibt durch die „kleine Bereitwilligkeit“ und empfängt durch den HG immer LIEBE: das „eigentliche“ Wunder ...

M: … und wie sich das Wunder innerhalb meiner Wahrnehmung zeigt, wie es sich mir konkret zeigt, das ist die Form des Ausdrucks, für die ich zu diesem Zeitpunkt bereit bin, die ich annehmen kann. In der Offenbarung kann ich auf alle Form verzichten.
Wie ist es mit dir, Klara, ich kann dir tausende Wunder erzählen, aber ein Offenbarungserlebnis in diesem strengen Sinn hatte ich noch nicht.

K: Nein, ich auch nicht. Das hat für mich auch keine Bedeutung. Der einzelne Schritt zählt, das ist wirklich genug, und ich bin sicher, der HG weiß, wann was für mich gut ist.

M: Nein, mir fehlt da auch rein gar nichts. Wir sind unterwegs und die Richtung stimmt, solange ich das sagen kann, ist es gut.
Und, was meinst du, haben wir „noch einmal gewählt?“

K: Ja, ich glaube schon … weißt du, wenn ich mir die Szene im Zug jetzt noch mal vorstelle … vorhin, als ich sie dir erzählt habe, ist die ganze Angst wieder da gewesen, aber jetzt! Keine Spur. Sicher, wir wissen, dass Paula zu Hause quietschvergnügt in ihrem Bett sitzt und das Eis isst, das ihr Sven gegen mein ausdrückliches Verbot noch vor dem Mittagessen gekauft hat. Das macht es leicht, keine Angst zu haben.
Aber da ist doch auch ein „Vergangensein“ von Angst. Und das ist echt. Das ist keine Beruhigung.

M: Für mich auch. Wir kommen immer wieder hin, auch wenn wir manchmal lange Umwege durch die Angsthörigkeit gehen müssen, aber wir kommen immer wieder hin!

K: Zur LIEBE.

M: Ja.


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    Klara ist etwas vorlaut. Ich bitte um Nachsicht!


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