Klara und dIE Wunder
Die fünfzig Wundergrundsätze des KiW

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Fünfzehnter Wundersatz: Hast du heute deine Zeit konstruktiv verbracht?

1/11/2020

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M: Komm' rein, schicke Jacke hast du an, gestern beim Weihnachtsbummel erstanden?

K: Männer! Die hab' ich seit zwei Jahren und auch ständig an, du Ignorant!

M: Oh, sorry, da muss ich …

K: … genderspezifische Tomaten auf den Augen gehabt haben.

M: Jedenfalls eine sehr hübsche Jacke ist das.

K: Danke. Also mit Weihnachten wär' ich durch, geschenketechnisch, Gott sei Dank!
Es ist so schwer, sich dem Stress zu entziehen, trotz Kurs! Mit einem Kind kannst du Weihnachten schon mal nicht ausfallen lassen, und dann kommt die Familie und du musst Besuche machen, und alle wollen Geschenke. Drei Wochen lang ist das jedes Jahr das gleiche Stress-Crescendo: einkaufen, einkaufen, einkaufen, Termine machen, Besuchskarussell organisieren, Weihnachtsbaum, Plätzchen backen, und alles neben dem Job. Ehrlich gesagt: die Hälfte der Geschenke hab' ich in Amazonien geordert: Zeitmanagement! Eigentlich ist das alles total widersinnig!
Aber eins sage ich dir: am vierundzwanzigsten und fünfundzwanzigsten komm' ich für eine Stunde morgens zu dir und wir machen hier weiter! Ist dir doch recht?

M: Und wie recht mir das ist! Ich bin ja allein dieses Jahr. Anna muss die Pflegekraft ihrer Mutter ersetzen, die ist im verdienten Weihnachtsurlaub. Ich kann das ja gut: Alleinsein, aber ich freu' mich natürlich, wenn du kommst! Super, dann werden wir hier die Zeit „konstruktiv nutzen“!

K: Und sie dem Wunder von Weihnachten widmen, der „Widergeburt“, wie es ja im dreizehnten Wundersatz stand. Dieses Gehetze geht mir jedenfalls total auf den Senkel!

M: Wir sidn ja alle Großmeister in der Verwendung der Zeit als einem endlichen Kontingent, das wir zur Verfügung haben, unser Leben zu „erfüllen“, bevor es stirbt. Wir stopfen sie mit unseren Vorstellung von „Inhalt“ voll, als werde der uns am Ende bleiben: Haus, Pool, Segelboot, Bankkonto, 2000 Freunde bei Facebook. Und an Weihnachten beschenken wir uns gegenseitig mit diesem Wahnsinn. Christmette und dann ab ans Buffet! Das Schönste ist ja noch die Zeit danach, wenn alle in Agonie verfallen und auf die Silvesterballerei warten, die uns in den Alltag zurückbombt.

K: Bisschen drastisch ausgedrückt, aber im Prinzip … ich mein' für Paula ist das noch wirklich schön, die Lichter, die Weihnachtslieder, der Baum, da passen dann auch die Geschenke, es ist ein Zauber, ich empfinde das auch noch ein ganz klein wenig.

M: Ja, ein wenig spür' ich das auch noch, manchmal, aber der Anblick eines sogenannten Weihnachtsmarktes, an dem eindeutig der Glühwein im Mittelpunkt steht, der kann da schon sehr störend wirken.

K: Allerdings! … Also die Zeit. Ich hab' in Amazonien eingekauft und das Ganze in der U-Bahn vom Smartphone aus, während ich auf dem Weg zum Baumverkäufer war. Das hat unheimlich „Zeit gespart“. Was heißt das?

M: Du hast dir ein Zeitkontingent so organisiert, dass du es mit noch mehr „Inhalt“ füllen konntest: Für diese Aktivitäten hättest du vor dem digitalen Zeitalter zwei Wochen gebraucht, alles deine Lebenszeit! Wenn du das konsequent durchhältst, wirst du gefühlt dadurch vierzehn mal so alt wie in früheren Zeiten!

K: Sensationell! Das nenne ich „konstruktive Verwendung der Zeit“! Aber ich fürchte, da liege ich mit dem Kurssatz überkreuz, was?

M: Könnte sein. Der Zeit wird auch vom Kurs ein „Zweck“ zugeschrieben, der klingt hier aber nicht so wie ein Vollstopfen mit materiellen Inhalten!

K: Um es auf den Punkt zu bringen: Ken beendet das entsprechende Kapitel seines Buchs mit einem Zitat aus dem KiW, das den Moment beschreibt, wenn die Zeit „erfüllt“ ist, und man fragt sich natürlich: mit was ist sie dann angefüllt, wenn sie so zu Ende geht: „Dann verschwindet die ganze Welt in das Nichts, aus dem sie kam“ (B-4.4:5). Wow, Hilfe, dann doch lieber wieder Weihnachtsgeschenke kaufen?

M: Im Wundersatz steht: „Die Zeit wird aufhören, wenn sie nicht mehr nützlich sein wird, das Lernen zu erleichtern“! Das hat eigentlich dein „Wow“ verdient: DU hast dann ausgelernt, DU bist wieder ganz DU SELBST, das IST in der „erfüllten Zeit“: DU!

K: Ja, das hat mein „wow“ viel eher verdient, immer wieder, dieser Kurs dreht alles um! ...

M: … stellt alles vom Kopf auf die Beine!

K: Genau! Die Zeit „konstruktiv verwenden“! Zu lernen, wie ich es anstelle, die Zeit in diesem Sinne konstruktiv zu verwenden, das ist der „Zweck der Zeit“: sie dient uns, wenn wir uns vom HG anleiten lassen, plötzlich dazu, zu lernen, wie ich sie als reines Hilfsmittel ansehen und mehr und mehr un-nötig werden lassen kann.

M: Bis sie in die EWIGKEIT hinein vergeben ist.

K: Jeder Tag sollte also „Wundern gewidmet sein“.

M: Das ist die Kursversion von dem, was „Zeit sparen“ bedeutet: Du bist nicht mehr „falschgesinnt“, schenkst der Trennung deinen Glauben und stopfst in einen Zeitabschnitt hinein, was du kannst, …

K: … sondern rechtgesinnt, schenkst der EINSHEIT deinen Glauben und nimmst die Wunder an, in denen ein Ausschnitt der Zeit kollabiert in die GEGENWART und damit „Zeit eingespart“ wird: Dein Eingehen in die EWIGKEIT rückt jedes mal ein Stück näher.

M: Die Zeit ist eine Illusion wie alles hier, und ich finde, man kann an ihr so schön sehen, was „Vergebung“ ist: kein Zerstören, Vernichten oder Negieren unserer dualistischen Gedanken, zu denen die Zeit gehört, sondern deren Wiederzurückgeben an ihre „QUELLE“, Vergangenheit und Zukunft treffen sich endlich wieder in der GEGENWART: und waren nie gewesen.

K: Das Ende aller Illusion.

M: Und sozusagen das bruchlose ewige Weiterleben als das SELBST, das wir SIND.

K: „Wundergesinnt“, was für ein schönes Wort: „Jeder Tag sollte Wundern gewidmet sein“, ja, so stell' ich mir „Weihnachten“ vor, die Alltagsversion: die Zeit wird recht verwendet, die Ausrichtung sieht den HG als Führung und die Aufmerksamkeit lässt sich die Wunder nicht entgehen, wie dir gestern z.B. das Wunder in der Begegnung mit deinem Therapeuten nicht entgangen ist oder mir mein Zahnarztwunder. Das ist wundergesinnt, so schön ist das!

M: Mehr Weihnachten brauch' ich nicht!

K: Nein, das ist genug, das ist ALLES!
Fühl' mich total detoxifiziert, entstresst und gewellnesst jetzt! Dann kommt auch sofort die Freude wieder auf die Feiertage zurück. Aber es bleibt dabei: ich komme morgens hierher!

M: Okay, gerne. Aber ist ja noch was hin.

K: Wir haben noch Zeit.

M: Die kommt auf's Sparbuch!

K: Bis dann, Ciao!

M: Ciao, Klara!



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    Klara ist etwas vorlaut. Ich bitte um Nachsicht!


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