Klara und dIE Wunder
Die fünfzig Wundergrundsätze des KiW

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Siebenundvierzigster Wundersatz: Im Strudel des Ego. Keine Zeit für ein Wunder?

12/11/2017

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M:  Guten Morgen, guten Morgen, treten Sie näher!

K:  Elke ist wieder bei ihrer Familie!

M:  Nein! Echt? Oh super, was ich mich freu'! So richtig zurückgekehrt und den Lover sausenlassen?

K:  Mit allem drum und dran! Große Versöhnung, alles wieder gut, du müsstest Joschi mal sehen, der hat ja doch alles mitgekriegt! Gestern haben sie mich zum Abendessen eingeladen und alles erzählt, sie sind alle so happy!

M:  Gute Nachrichten! Der Yoga-Lehrer weiß auch schon bescheid?

K:  Ja, alles geklärt! Er war gar nicht so furchtbar unglücklich, hatte ich den Eindruck. Es war ihm wohl auch klar, dass er da fast geholfen hätte, eine ganze Familie unglücklich zu machen.

M:  Und die haben dich gleich eingeladen, das find' ich ja bemerkenswert, die Versöhnung kann doch noch nicht lange her sein!

K:  Sie waren alle so glücklich und hatten wohl das Bedürfnis, ihr Glück zu teilen. Ich fand's auch rührend, dass sie da an mich gedacht haben. Du, wirklich: da war keinerlei Vorwurf mehr im Raum, sie waren einfach nur froh, so schön war das gestern!

M:  Freddy, ja? Kein dunkles Wölkchen mehr gesehen über seiner Stirn?

K:  Nein, absolut nicht. Ich war echt von den Socken: die haben sich aneinander gefreut wie ich sie noch nie gesehen habe. Und dann saß ich da mitten drin, hab' mich einfach mitgefreut und gestaunt, ja, ich hab' wirklich sehr gestaunt: wo ist diese ganze Geschichte jetzt?, hab' ich mich dauernd gefragt, das war doch eine Explosion, ein Attentat, furchtbares Drama, wo ist das jetzt? Ich hab's nicht mehr gespürt.

M:  Unseren Satz von heute schon gelesen?

K:  Ehrlich gesagt nicht, es ist zu lange geworden gestern, da musste ich heute Morgen das Zeitmanagement arg optimieren: das Wunder ist dem leider zum Opfer gefallen.

M:  Macht nichts, lies ihn jetzt!

K:  „Das Wunder ist eine Lehreinrichtung, die den Bedarf an Zeit vermindert“, und ich sprech' grade von „Zeitmanagement“! Das schlägt ja gleich wieder ein!

M:  Das ist wie eine Schubumkehr, nicht wahr?

K:  Allerdings! Jetzt optimieren wir schlagartig nicht mehr unser „Zeitkontingent“, sondern wir „vermindern unseren Bedarf an Zeit“, herrlich!
„Zeit“ bekommt dann einen ganz anderen Zweck: sie ist nicht mehr wie ein feststehender Rahmen, innerhalb dessen ich mich organisieren kann und muss, sondern ein Hilfsmittel, das mich meinem eigentlichen „Rahmen“, meinem eigentlichen Zuhause, der EWIGKEIT hilft näherzubringen.

M:  Das heißt: die „optimale Nutzung“ der Zeit ist jetzt, sie überflüssig zu machen. Damit ist wieder EBENE EINS ins Bewusstsein gerückt und die Ebenen sind aufeinander ausgerichtet: die Illusion der Zeit wird der EWIGKEIT überbracht.

K:  Das Wunder „schafft eine Zeitspanne außerhalb des zeitlichen Musters, die den gewöhnlichen Zeitgesetzen nicht untersteht. In diesem Sinne ist es zeitlos.“ Wie schön das gesagt ist! Da klingelt es sehr deutlich in mir, wenn ich an gestern denke!

M:  Versuch' mal, das zu erläutern!

K:  Ich hatte mich ja mehrfach gefragt an diesem Abend, staunend gefragt, wo die ganze Geschichte des Seitensprungs eigentlich hingekommen ist. Natürlich, sie haben ja ganz offen über sie geredet: da war sie also! Aber das Drama darin, das war nicht nur für den Moment vergessen, das war nicht da, nicht existent! Die Freude zwischen ihnen hatte es tatsächlich aufgelöst, es hatte keine Wirklichkeit mehr!

M:  Keine lange „Aufarbeitung“ nötig, keine Familientherapie, kein Aufdröseln der Verwirrungen und Aufsuchen der Ursachen: es muss einen einfachen Moment der VERGEBUNG gegeben haben zwischen den beiden.

K:  Eindeutig. Und da kann man unseren Wundersatz jetzt gut verstehen: Dieser Moment hat eine „Zeitspanne geschaffen“, die „außerhalb des zeitlichen Musters“ lag, und die „den gewöhnlichen Zeitgesetzen nicht unterstanden hat“.
In ihrer versöhnenden Begegnung haben sie für einen Moment zulassen können, dass das ganze Drama nicht existiert, und das hat sie über die Zeitschiene gehoben, während sie sich weiter in der Zeit erlebt haben, sich die Geschichte des Dramas wohl erzählt, aber es dabei nicht mehr durch einen Vorwurf unterstützt, also nicht mehr „wirklich gemacht“ haben.
Das muss so geschehen sein, sonst hätte ich ihr Miteinander nicht in dieser Eindringlichkeit als reine Freude erlebt.

M:  Ist das nicht wundervoll? Voller Wunder? Und wir dürfen uns jetzt mitfreuen!
„In diesem Sinne ist das Wunder zeitlos“, sagt der Wundersatz noch.
Das Wunder kommt aus der EWIGKEIT, und zeigt dies, indem es innerhalb unseres Zeitrahmens „Zeit kollabieren“ lässt: es vermindert den Bedarf an Zeit, die wir brauchen, um uns voll und ganz an die EWIGKEIT erinnern zu können.

K:  Puuhh, ist das schön! Haben wir noch Zeit? Erzähl' noch was! Noch sind wir nicht in der EWIGKEIT!

M:  Okay, mir fällt dazu ein ziemlich drastisches Beispiel ein. Da haben sich zweie genau an demselben Punkt getroffen: ein Drama war in der Zeit abgelaufen, das sich über viele Jahre zugespitzt hatte. Am tiefsten Punkt dieses Strudels prallen zwei Menschen aufeinander, die das Drama zur Katastrophe hätten führen können. Aber sie tauchen statt dessen gemeinsam aus dem Strudel auf mit der Kraft der Vergebung. Und da ist eben auch das Drama wie überstrahlt von der Wahrheit der LIEBE: es hat nie existiert.

K:  Erzähl', die Geschichte kenn' ich nicht!

M:  Die Frau, um die es geht, hatte vor zwanzig Jahren einen Sportunfall. Jetzt ist dadurch eine Arthrose im rechten Knie entstanden, sie soll operiert werden. Ich erzähl' das jetzt nur andeutungsweise: es beginnt eine unendliche Geschichte des Scheiterns und der fehlerhaften Behandlung über Jahre. Am Ende hat ihr rechtes Bein kein Kniegelenk mehr und ist versteift. Und ihr linkes Bein ist nach einer fahrlässigen Nervendurchtrennung bei einer Operation am Rücken, die angeblich notwendig gewesen ist, um ihr die Schmerzen, die sie durch das Knieproblem auf der rechten Seite bekommen hat, zu lindern … also das linke, bis dato kerngesunde Bein ist weitgehend gelähmt und nahezu unbrauchbar, so dass sie heute im Rollstuhl sitzt.

K:  Boaahh, das gibt’s doch nicht.

M:  Das gibt’s glaub' ich sehr viel öfter, als wir das so denken. Unser Gesundheitssystem ist dabei, wahnsinnig zu werden, es dreht förmlich durch, die Aufnahme einer tragfähigen Beziehung zwischen Arzt und Patient ist in der digitalisierten Version der Idee von Heilung nicht mehr vorgesehen, und das begründet für meine Begriffe viele solcher Pannenserien.

K:  Und was war jetzt mit dem zweiten Beteiligten, von dem du gesprochen hast?

M:  Das ist der Arzt, der ihr den Nerv durchtrennt, also den schwersten Fehler in ihrer Geschichte macht, den mit den weitreichendsten Folgen, und bei oberflächlicher Betrachtung eindeutig den überflüssigsten.
Aber er geht nicht in Angriff und Verteidigung, was ein leichtes für ihn wäre: er kann den Eingriff medizinisch begründen und bei der Nervendurchtrennung handelt es sich um eine Komplikation, die zu den akzeptierten Risiken dieses Eingriffs gehört. Die Frau hat natürlich auch unterschrieben, dass sie sich einverstanden erklärt, dieses Risiko in Kauf zu nehmen.

K:  Und was tut er statt dessen?

M:  Er geht einfach vor ihr und - wie ich es empfinde - vor GOTT in  ihr auf die Knie. Es tut ihm entsetzlich leid. Und er bittet sie um Verzeihung. Er bietet ihr sogar an, ihr zu helfen, ihn zu verklagen, damit sie wenigstens einen finanziellen Ausgleich bekäme.
Sie verklagt ihn nicht.
Als sie mir die Geschichte erzählt, weint sie und sagt: „dieser Mann war mein Retter. Ohne ihn hätte ich meinen Mut verloren!“

K:  Mannomann! … ja, das ist vergleichbar mit meinem Erlebnis von gestern. Bei dieser Geschichte hier ist das Drama auch - also in diesem Moment jetzt, wenn wir dem so nachgehen - es ist einfach nicht mehr da: wo ist das Drama? In einer Geschichte der Vergangenheit, die mich aber in diesem Moment nicht mehr berühren kann: es ist Vergebung im Raum: das Wunder.

M:  So empfinden ich das auch, Klara. Sind wir alle nur verrückt, dass wir nicht alles, alles, alles so betrachten? Doch ja, sind wir, wir müssen verrückt sein!

K:  Und dürfen trotzdem immer wieder „neu wählen“, einfach wählen, dass Verrücktheit nie gewesen ist. Dann stehen wir in EINEM RAUM mit Elke, Joschi, Freddy, dem Arzt und der Frau im Rollstuhl, in EINEM RAUM!

M:  Und dabei scheint die Zeit weiterzugehen und uns wieder voneinander zu trennen. Aber wir fangen an, mehr und mehr zu glauben, dass dies tatsächlich nur scheinbar geschieht: die ganze Zeit war nie gewesen! Und wir sind entschlossen, in diesen RAUM in unserem Geist zurückzukehren. Das reicht: diese Entscheidung! Und sie ist so leicht zu treffen, wenn wir uns erst mal glauben können, dass es der RAUM DER LIEBE IST, in den wir nur zurückkehren.

K:  Nimm' es mir nicht übel, aber über mir schwappt gerade die Zeitnot  zusammen, Vergangenheit und Zukunft bilden eine Art Tsunami, der mich hier jetzt schnell weglaufen lässt: Paula!

M:  Zeitnot, du hast einen Namen: „Paula“! Grüß mir den kleinen Zeitfresser, ja?

K:  Mach' ich, und bis morgen, noch drei!

M:  Die lassen wir aus!

K:  Denkste! Ciao!

AM TIEFSTEN PUNKT DES STRUDELS
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    Egon = Egon
    Klara ist etwas vorlaut. Ich bitte um Nachsicht!


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