Klara und dIE Wunder
Die fünfzig Wundergrundsätze des KiW

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Zehnter Wundersatz: Bruno Gröning und die Wunderheiler

1/11/2020

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M: Guten Morgen, meine liebe Klara, heute pünktlich, ich hatte noch gar nicht mit dir gerechnet?

K: Du Spötter, ich bin oft pünktlich, also quasi immer meistens.

M: Sag' mal, rauchst du neuerdings?

K: Oh, ach so, die Jacke! Tut mir leid, ja, die stinkt noch ziemlich! Ich war gestern bei Elke zu Besuch, du weißt ja: sie raucht wie ein Schlot, auch zu Hause, grässlich!

M: Hast du sie immer noch nicht überzeugt von den Freuden des „Selbst-Athmens“?

K: Ha, Selbst-Athmen ist gut, nee, fruchtet nicht, sie ist ja eine Weltmeisterin im Ausprobieren neuer Entwöhnungsmethoden, diesmal ist es Akupunktur. Geht sie dreimal die Woche hin, ich hab' keinen Effekt gespürt, du riechst es ja!

M: Akupunktur. Soll ja manch einem geholfen haben.

K: Und was hilft, ist erst mal gut, oder?

M: Hätte ich nichts gegen einzuwenden. Also jedenfalls an der Oberfläche. Wenn wir überlegen, was für uns „gut“ bedeutet, ist die Frage nicht mehr so einfach zu beantworten.
Ich denke da an einen der schillerndsten Figuren sogenannter „Wunderheiler“: Bruno Gröning, von dem Reinhard Lier immer so gerne erzählt. Reinhard fühlt sich ihm sehr nahe und sagt damit auch viel darüber, wie er das „Wunder“ versteht, und das unterscheidet sich dann doch wesentlich von meinem Verständnis.

K: Ja, du kannst dir denken: auch von meinem! Wenn an den Heilungen überhaupt was dran war, dann waren es doch zur Hauptsache Suggestionen, Placebo-Effekte, positive Affirmationen, so etwas.

M: Ich weiß nicht. Viele Menschen in den 1950-er Jahren waren sehr überzeugt von ihm und seinen Heilungen. Ich möchte das nicht herabwürdigen, ich war nicht dabei. Was man aus zweiter Hand erfährt, das bewegt sich ja immer in tausend Schattierungen zwischen Euphorie und Ablehnung. Ich habe schon das Gefühl, dass Gröning eine sehr tiefe geistige Verbindung zu anderen Menschen aufnehmen konnte, auch unabhängig von der Entfernung zu ihnen. Das schon.

K: Ja okay, da geh' ich mit, das empfinde ich auch.

M: Dass dies Erleichterungen bei körperlichen Beschwerden mit sich gebracht hat, will ich gar nicht in Abrede stellen. Und auch mit „Erleichterungen“ will ich nichts kleinmachen: möglicherweise sind da auch ernsthafte Krankheiten in die Heilung geführt worden. Ich weiß es einfach nicht.
Aber ich habe ein deutliches Gefühl von Bruno Gröning: er stand für mich irgendwie unentschlossen zwischen den Welten und hat seinen starken Zugang zu einer Verbindung mit dem, was wir HG nennen, nicht konsequent in der Geistigen Ebene gesehen, sondern sich aufs Körperliche geradezu besessen fixiert. Nach dem, was wir in den Wundersätzen gelesen haben, hat er die Wunder unter seine „bewusste Kontrolle“ gestellt.

K: „Vertraue und glaube. Es hilft, es heilt die göttliche Kraft", soll er gesagt haben, das würde so gesehen bedeuten: er war verbunden, aber hat „Heilung“ doch pur körperlich gesehen und nur das als „Wunder“ akzeptiert.
Und siehst du, Micha, das ist ja doch das, was mir immer suspekt ist an diesen „äußerlichen“ Heilungen!
Ken hat in seinem Kapitel über den zehnten Grundsatz auch wieder eindeutig gesagt – und zwar genau als eine Antwort auf die Frage einer Seminarteilnehmerin zu einer vermeintlichen „Wunderheilung“ einer Krankheit – also er hat ausdrücklich betont, dass eine solche Heilung nicht das Wunder sei, sondern das Wunder sei immer und ausschließlich die VERBINDUNG im eigenen Geist!

M: Ja, er hat der Fragerin allerdings auch zugestanden, diese konkrete Heilung könne eine „Wirkung des Wunders“ sein. Nicht aber das Wunder selbst. Das reflektiert ja den dritten Grundsatz: „Das wirkliche Wunder ist die LIEBE, die SIE (die Wunder) inspiriert“. Insofern hat er solche „Wirkungen“ nicht ausgeschlossen, er hat nur sehr betont, dass wir uns nicht auf sie konzentrieren sollen, weil wir dann fehlgeleitet werden.
Und genau darum kreist auch für mein Lesen dieser zehnte Grundsatz hier!

K: Ja, stimmt. Aber noch ein Wort zu Gröning. Kennst du den „Freundeskreis“?

M: Kennen ist übertrieben, aber ich habe darüber gelesen. Der Bruno Gröning – Freundeskreis hat sich 1979 um Grete Häusler – einer Mitarbeiterin von ihm – gebildet und als Verein eintragen lassen. Da operiert man sehr mit Grönings etwas schräg anmutenden Begriffen wie „Heilstrom aus göttlicher Quelle“ und ist in Fortführung und Intensivierung dieser Tendenz Grönings endgültig und ausschließlich auf den Körper und seine Heilung fixiert.

K: Genau, das hat für mich sektenähnlichen Charakter, ich kann mir nicht helfen, da kommt so ein spezifisches Gefühl in mir auf …

M: Oh ja, ich glaub', das selbe Gefühl hab' ich auch: man fühlt sich wie in einem hermetisch geschlossenen Raum mit künstlichem Licht, und man fragt sich, ob man nicht die lebendige Krankheit der toten Heilung vorziehen würde.

K: Treffer! So fühlt's sich an!
M: Also, ich denke, hier kann man sehr klar zeigen, was im zehnten Grundsatz angesprochen wird: es geht plötzlich nur noch um die äußeren Wirkungen der VERBINDUNG, SIE SELBST und IHRE QUELLE wird ganz schnell vergessen. Sofort gibt es kleine und große, wichtige und unwichtige „Wunder“, geglückte und missratene, angekommene und ausgebliebene.

K: Nichts davon hat irgend etwas zu tun mit dem „Wunder“, wie es der Kurs meint.

M: Absolut. Wenn man das aus dem Auge verliert, mach man nicht mehr den Kurs, das ist auch die Mahnung des Wundersatzes heute.
Das Eigentliche des Wunders – und Ken steht für die kompromisslose Betonung dieses zentralen Aspekts – ist die LIEBE SELBST. Nur wenn wir so ausgerichtet bleiben, werden wir erfahren, wer wir SIND.

K: Diese Ausrutscher ins Körperliche sind ja vielleicht verständlich, jeder, der krank ist, wünscht sich, dass „Wunder“ bedeutet, dass er wieder gesund wird. Aber er ist damit im wahrsten Sinne des Wortes weg vom Fenster. Um es auf den Punkt zu bringen: er stirbt dann halt im nächsten Jahr an was anderem, glaubt aber immer noch an den Tod. Dann hat ihm die ganze Heilerei nicht geholfen!

M: Genau. In dieser Konsequenz muss man das sehen. Dieser Ansatz wird natürlich erst für denjenigen sozusagen „attraktiv“, der wenigsten schon eine leise Ahnung hat von der Freude, die darin liegt, zu erfahren, wer er IST, und dadurch akzeptieren kann, dass der Körper lediglich in einer Hilfsfunktion auf dem Weg zu diesem Erkennen eine Rolle spielt.

K: Also gibst du mir doch recht, dass äußere, wenn auch noch so erstaunliche Konstellationen, einfach unwichtig sind.

M: Nein, damit gebe ich dir nicht recht! Sie sind unwesentlich, aber nicht unwichtig. Ich würde mal so sagen:
Der wesentlichste, innerste Aspekt des Wunders ist ohne Frage: „Das wirkliche Wunder ist die LIEBE, die (die Wunder) inspiriert: der dritte Grundsatz.
Das ist WAHR, berührt aber noch nicht die Frage, wie wir dieses Wunder der LIEBE in unserer Wahnwahrnehmung erleben.
Mein Vorschlag, den dritten Grundsatz in unser Erleben zu integrieren, wäre dieser:
Das Eigentliche ist die LIEBE. Das Wesentliche ist die Berichtigung im Geist. Die Konkretisierung, wie sich diese Berichtigung mir zeigt, ist so vielfältig wie die Erscheinungen meiner Wahrnehmung, zu der auch mein konkretes Denken, meine Wortwahl, die Bilder meiner Phantasie und meine Träume, aber auch die Wolken, Bäume und Mobilfunkmasten gehören, die scheinbar in einem von mir getrennten „Äußeren“ herumstehen oder (im Fall der Wolken) an seinem Rand entlangziehen. Und damit gehört auch mein Körper dazu und der des „Anderen“.
Die große Verantwortung bleibt, dem Wunder keine Hierarchie zu unterstellen: Sie sind alle gleich, alle maximaler Ausdruck der LIEBE, alle EINS, wie wir gelesen haben in den anderen Grundsätzen.

K: Das Wunder unseres EINSSEINS mit IHM. In LIEBE.
Das sehe ich auch so, wobei ich, wie ich hier wieder betone, reserviert bleibe bei deinen Ausflügen zu den Wolken und den Bäumen und v.a. zum Körper.
Da bleibt in mir ein deutlicher Zweifel, ob du da nicht auf ganz subtile Weise in deinen eigenen „Freundeskreis“ abrutschst.

M: … obwohl ich ein so leidenschaftlicher facebook- Verweigerer bin! Freundeskreise sind mir gar nicht geheuer!

K: Ja, eben, deswegen versuchst du jetzt auf diese Weise deinen eigenen, speziellen zu etablieren: „Freunde des recht verstandenen äußeren Wunders“. Zehn Euro Eintrittsgebühr.

M: Tausend Euro Jahresbeitrag. Es muss sich ja lohnen!

K: Ist noch günstig, wenn man die Preise auf dem Eso-markt so sieht!
Okay. Jedenfalls haben wir für mein Gefühl diesen zehnten Grundsatz schön umkreist. Die Problematik ist klargeworden: Vorsicht mit jeder Fixierung aufs Körperliche!

M: Ja, find' ich auch. Bleibst du noch zum zweiten Frühstück?

K: Geht leider nicht, ich hab' mich gleich mit Elke zum Shoppen verabredet! Bin eh schon spät!

M: Dann tschüss und grüß' schön! Äh, ja … vergiss' deine Jacke nicht!

K: Und du hast gestern Knoblauch gegessen, ich wollt's ja nicht sagen!

M: Raus!

K: Bis die Tage, ich bin erst mal wieder auf Seminarreise. Und nicht vergessen: Wir haben „Ausdehnen“ und „Schöpfungen“ noch unbesprochen im Raum stehen!

M: Wir haben auch noch vierzig Tänzchen Zeit, diesen Raum mit Leben zu füllen! Freu' mich drauf, bis dann, Klara!


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    Klara ist etwas vorlaut. Ich bitte um Nachsicht!


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