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                                                           DAS WUNDER  I

26/12/2015

4 Kommentare

 
Es gibt nur zwei Arten, sein Leben zu leben: Entweder so, als gäbe es keine Wunder,
oder so, als wäre alles ein Wunder.
                                                                                                                                                        Albert Einstein




Ein KURS IN WUNDERN. Auf die Reise geschickt, zu erfahren, wer wir SIND, wird uns das Heilmittel genannt, das den „wunden Punkt“ unserer Seele heilt, den ewig blutenden Stich, den wir uns in grauer Urzeit unseres Seins selbst beigebracht haben mit unserer Einwilligung, die Getrenntheit vom EWIG GANZEN und somit den Tod als Schlussakkord und Ende eines jeden Lebensliedes als wahr zu akzeptieren. Im "Stich gelassen" fühlen wir uns oft und sind es doch selbst, die unsere WAHRE IDENTITÄT verlassen haben.
Unerheblich, wie gut oder wie schlecht wir es bis heute gelernt haben, uns einzurichten im Koordinatensystem der Zeit: nichts hilft gegen den bohrenden Schmerz dieser Ur-Wunde, der uns nur manchmal verschwunden scheint und doch immer wieder auftaucht, gnadenlos in seiner Resistenz all unseren Versuchen, ihn auf Dauer zu leugnen und unerbittlich unseren Therapiebemühungen gegenüber, die sämtlich vor dem Urteil, das er mit sich bringt, verstummen: „unheilbar!“
Die Korrektur dieses grausamen Urteils über das Leben muss als Wunder zu uns kommen, weil sich unser Geist aus seiner hermetischen Zeitgebundenheit mit den Mitteln, die ihm innerhalb dieses Rahmens zur Verfügung stehen, nicht befreien kann. Wir können zwar z.B. das Wort „Ewigkeit“ denken, aber es sagt uns eigentlich nichts, wir können über Begriffen wie „Unschuld“, „Ganzheit“, „Einsheit“ logische Konzepte entwickeln, die in sich stimmig, aber auf die von uns erlebte konkrete Wirklichkeit nicht anwendbar sind, weil sie deren Grundvoraussetzungen nicht teilen.

Aber so, wie die „Wunde“ für uns unheilbar ist, so ist es auch unsere Sehnsucht danach, dass dies nicht wahr sei. Dennoch finden wir uns zunächst in einem Zustand  blinder Treue unserer uneingestandenen und tabuisierten Annahme gegenüber, so etwas wie „Trennung vom „EWIG GANZEN“ sei überhaupt möglich.  Um uns in der Welt zu orientieren, machen wir uns selbst Licht, das fein säuberlich zwischen Hell und Dunkel unterscheidet, und darüber haben wir das LICHT vergessen, aus dem wir kommen und in das wir zurückkehren werden: das wir SIND.

Hier also ist die alternative Grundannahme über das Leben: es IST das EINE LICHT, in IHM ist keine Angst, keine Schuld und kein Tod, es IST DIE LIEBE, in der keine Trennung jemals möglich ist: das BIN ICH, gemeinsam mit DIR.

Aber es gilt immer noch: das sind nur Worte, ich habe bis hierhin lediglich ein alternatives Konzept von dem, was ich  und was das Leben sei, mehr nicht. Konzepte müssen auf Tauglichkeit überprüft werden, sie müssen der erlebten Wirklichkeit ausgesetzt werden mit der Frage, ob sie tragfähig, ob sie in irgend einer Weise hilfreich und sinnvoll sind.

Jenseits der Faszination eines Denkgebäudes, das die Welt aus einer Idee der alles vereinenden Liebe heraus erklären will, wird meine Aufrichtigkeit schwerste Bedenken anführen: so erfahre ich das Leben nicht. Ich bin das, was mir letztlich mein körperliches Erleben sagt, immer schwankend zwischen Glück und Leid, zwischen Vertrauen und Angst, bin meine Beziehungen zu anderen Körpern, und mein Leben als „Ich“ ist endlich.  Der Zahnschmerz, die Trennung vom Partner, eine ernste Erkrankung, das unmittelbare Erleben des Sterbens eines geliebten Menschen und schließlich des eigenen zeigen mir, was für mich  „wahr“ ist: Die Dunkelheit holt sich unausweichlich mein Licht zurück, die zentrale Idee meines Denkens über das Leben bleibt Separatheit und Tod. Ich muss das akzeptieren, wenn ich vernünftig bleiben will. Das heißt, dass ich das Konzept einer vereinenden Liebe ablehnen muss, weil es für die Realität, so wie ich sie erlebe, nicht taugt.

… Und irgendetwas in mir sagt dennoch unaufhörlich „Nein“ zu dieser Antwort, die mir das, was ich als „Vernunft“ bezeichnet habe, zu geben scheint. Es ist ein „Nein“ zu der Art der Überprüfung, die ich ja wieder mit meinem „eigenen Licht“ angestellt habe, und die lediglich zu einem sich selbst bestätigenden Ergebnis kommt: Dein Licht ist nur da, wo  die Dunkelheit es noch nicht eingeholt hat, aber genau das wird sie tun, arrangier' dich damit!

Mein Verstand kann diese Nuss nicht knacken, ich brauche das Wunder.

„Ich kann mir selbst nicht beantworten, wer ich bin und wozu ich hier bin, sag' DU!“

Wir Menschen sind schon immer symbolisch oder auch tatsächlich auf die Knie gegangen, um ETWAS um Hilfe zu bitten, das außerhalb unserer Möglichkeiten liegt, ES zu begreifen: das alles heilende, bewahrende und einende LICHT.
Und es sind genau diese Momente, in denen wir, das Ende unserer Möglichkeiten vor Augen, darauf verzichten, das eigene Licht dafür zu benutzen, wieder und wieder und wieder dieselbe Basis unseres Erlebens zu beglaubigen und diese selbstgemachte Voraussetzung ins Fundament der Welt einzumeißeln, um sie nach unseren Wünschen ordnen zu können -  vielleicht nur einen Augenblick lang darauf verzichten ... und damit dem LICHT SELBST erlauben, uns eine andere Bedeutung der Dinge und eine andere WAHRHEIT zu zeigen.

Ein solcher Moment ist im Gewahrsein dessen, der ihn erlebt, immer ein Wunder, indem er ihm von etwas spricht, das nicht an die Grenzen von Zeit und Raum gebunden ist, sich ihm aber innerhalb dieser Grenzen zeigt. Das Wunder ist ein Ausdruck der Sanftheit, mit der wir belehrt werden, wenn wir den GEIST, das LICHT, die LIEBE um Hilfe bitten: Ein Aspekt der Trennung, an die wir glauben, wird aufgehoben, nicht nach unseren Wünschen, sondern so, wie es aus der Sicht des GANZEN hilfreich ist.
Jedes wahre Gebet, das immer ein Akt der Vergebung ist, indem es zuinnerst nur den eigenen Glauben an die Getrenntheit, der für die gesamte Aufteilung der Welt in Hell und Dunkel, Gut und Böse verantwortlich ist, loslassen will – jedes wahre Gebet richtet sich an den GANZEN, HEILEN GEIST und wird von IHM beantwortet.
Das Wunder ist die ANTWORT auf die Bitte eines sich als abgesplittert wähnenden Geistes, ihn in seinem Gewahrsein wieder in die GANZHEIT aufzunehmen.
Unser „Ich“ kommt immer wieder - von dem, was wir Schicksal nennen zunächst blind geführt und schließlich aus eigenem Entschluss - an seine eigene Grenze, und nur hier kann es vergeben, kann es beten mit dem Funken des Geistes, der noch um seine Grenzenlosigkeit weiß. Die Antwort gilt nie den Wünschen dieses „Ich“, sondern der zentralen Idee der Trennung, die erst das „Ich“ mit all seinen einsamen Lebenskonstruktionen hervorgebracht hat, und sie gilt immer der Gesamtheit des sich zersplittert wähnenden Geistes, also Allem und Allen.  
Und genau das unterscheidet das Wunder von der Magie. Nicht das „Ich“ lernt, die Verbindung aller „Geistessplitter“ auszunutzen, um die Wirklichkeit in seinem Sinne zu manipulieren, sondern unser gemeinsamer „HEILER GEIST“ hebt den Trennungswahn da auf, wo es hilfreich aus Sicht des GANZEN ist, und das kann nur da sein, wo in eine solche Aufhebung und also Heilung eingewilligt wird.

Das kann im Gewahrsein des Vergebenden sein, der einen Moment der Verbundenheit mit anderen Geistern erlebt, in dem er sich vom GANZEN begleitet fühlt oder gar in einem "HEILIGEN AUGENBLICK" als EINS mit IHM, das kann auch im Geist desjenigen sein, an den der Bittende denkt, und der vielleicht in einen Frieden kommt, wo er gerade noch uneins mit sich gewesen ist, oder in einer für ihn unerreichbar scheinenden Tiefe von einer Krankheit ablassen kann. Vielleicht schwingt auch das mit, was wir als „Natur“ wahrnehmen, als habe sie Teil an der Vergebung des Trennungsgedankens, oder irgendwo, irgendwie geschieht etwas Heilsames, Versöhnliches, Einendes: Es gibt kein „Irgendwo“ und „Irgendwie“: der GEIST ist mit sich EINS und schaut auf eine Welt, die sich nur als zersplittert erlebt und dies niemals gewesen IST!

Das Wunder heilt unseren Geist sanft und nur da, wo wir dafür bereit sind. Wir kennen weder bei uns selbst noch bei Anderen die „offenen Fenster“, die für ein Wunder empfänglich sind. Aber der HEILIGE GEIST kennt sie und wird uns in der Form, die für uns hilfreich ist, von der EINSHEIT des GEISTES sprechen. Das Wunder zeigt sich auch im „Außen“, einfach deshalb, weil es kein „Außen“ gibt, es zeigt sich dem Geist, von dem wir nur glauben, er sei mit „Denken“ identisch und habe sein Zuhause zwischen unseren Ohren.
„Wunder sind natürlich“, heißt es im KURS: Wir, die wir glauben, Getrenntheit sei natürlich, sind es, die sich über diesen Punkt täuschen.
Wunder sind selten „spektakulär“, und sie bleiben stets der Möglichkeit offen, sie unter „Zufall“, jedenfalls innerhalb des gewohnten Erklärungsrahmens einzuordnen: sie stören unseren Raum-Zeit-Rahmen nicht, sondern setzen sich sanft über ihn hinweg. Wer sie nicht sehen will, sieht sie nicht, aber der sie sieht, erkennt nach und nach ihre umfassende Heilkraft und wird sich irgendwann die Frage, welche Grundvoraussetzung seines Denkens über das Leben er akzeptieren will, neu beantworten. Es geht wohl für die Meisten, zu denen ich mich in dieser Sache wahrlich zähle, nicht ohne Konflikte ab bei dieser einzigen Entscheidung, die diesen Namen verdient. Aber irgendwann ist das Ziel klar, und mit ihm der Weg.

In der Erzählung „Nur die Ruhe“ habe ich beispielsweise versucht, eine solche „sanfte Belehrung“, von der ich hier gesprochen habe, zu schildern. Ich finde, wir sollten uns von unserem Erleben des Wunders erzählen. Es ist das Tor, durch das die WAHRHEIT in unsere das LICHT scheinbar hermetisch abriegelnde Welt kommt. Und es ist der einzige Weg, um aus einem wie auch immer gearteten spirituell-religiösen Konzept in die Erfahrung der EWIG LIEBENDEN EINSHEIT mit allem Leben zu kommen.

Lassen wir unser LICHT leuchten!
Nur die Ruhe!
4 Kommentare
Käthe Knobloch link
1/1/2016 13:11:37

Mein lieber Michael,
mal wieder habe ich mich von Ihren sinnvollen Gedanken führen lassen und flechte sie mir gerne in mein eigenes Sein ein. Wir sind umgeben von Wundern, kleine unscheinbare und doch so groß in ihrem schlichten Dasein. Wenn wir sie bewußt aufnehmen, stärken sie das eigenen innere Licht.

Bei Ihnen zu lesen, ist so eine Art Wunder für mich, diese Aha-Blitze wärmen mich und fließen in mein Tun. Sie bitten darum, unsere Wunder zu teilen und diese Bitte gebe ich gerne weiter. Und danke natürlich für Ihre Wohlwortgefühle.
Möge das neue Jahr voller Wunder sich zeigen, für Sie und Ihre Lieben und für alle Menschenkinder.
Herzliche Grüße, Ihre Käthe, dankbar zugetan.

Antwort
Michael
1/1/2016 16:45:14

Liebe Käthe,

ich danke Ihnen herzlich für ihre Wunderworte. Auf bittemito (https://bittemito.wordpress.com/) hat man ja oft die Gelegenheit, die Nichtzufälligkeit von Begegnungen zu erahnen und wohin die Reise geht. Ihre wohlwollende Art der Moderation hat einen wunder-vollen Raum im Internet geschaffen, von dem ich nur hoffen kann, dass er auch 2016 geöffnet bleibt!
Ihnen und den Ihren alles Liebe!

Ihr Michael

Antwort
Katja Bode
18/2/2017 08:45:38

Lieber Michael,
das hast du wirklich ganz wunderbar dargestellt: unser Verzweifeln an der Welt, unser Konflikt mit einem reinen Konzept und der scheinbar gegenteiligen Erfahrung.
Deine Texte sind für mich immer wieder Ausdruck des Wunder, von dem du sprichst. Sie öffnen mich genau dafür.
Ich danke dir. 😊

Antwort
Michael
18/2/2017 14:06:35

Liebe Katja,

wie lange kennen wir uns? Das ist kaum ein halbes Jahr - und das ausschließlich über die Schrift und übers Telefon. Die Begegnung mit dir ist für mich zu einer elementaren Erfahrung geworden, indem sie mich an einer Stelle "geheilt" hat, an der ich mich schon für unheilbar zu halten begonnen hatte.
Wir üben den KiW, die vergebende Geisteshaltung, in all unseren Begegnungen, an der Supermarktkasse genauso wie bei dem Kind, das uns zufällig entgegenkommt oder auf der Arbeit mit den Kollegen. Der Austausch mit anderen über den KiW ist nur eine kleine, spezielle Ecke unseres Begegnens, aber ebenso eine Realität und eine Notwendigkeit wie alles andere Miteinander.

Und ausgerechnet dabei schien mir oft, zu oft, das Fenster fest geschlossen vor dem LICHT, das wir doch lernen wollten, hereinzulassen. Und ich fasse mich dabei durchaus auch an die eigene Nase!
Mit dir bin ich einer Mitwanderin begegnet, die den Kurs auch bei dem Gespräch "über ihn" lebt und aus-übt. In unseren Gesprächen hab' ich so viele Wunder schon erlebt!
Ich nehme dein "danke" gerne an, und hier hast du meines, von Herzen": Danke!

Michael

Antwort



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