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                               Die gute Nachricht in sieben Portionen

1/10/2015

3 Kommentare

 
„Verbinde Dich mit Deinem Bruder!“, so könnte man vielleicht die Kernübung des KURSES nennen. Hierin, in dieser Übung, geht für mich die Bedeutung dessen, was mit „Vergebung“, dem Generalschlüssel des KURSES, gemeint ist, vollständig auf.
Jenseits jeder Theorie können wir dieses "Verbinden" in jedem Moment anwenden, und es hat die Kraft, uns aus allen Zweifeln über Sinn und Zweck unseres Weges herauszuholen.


Man könnte sagen: die schlechte Nachricht, die der KURS uns bringt, ist diese: „Du warst es, der die Seelenverbindung zu Deinem Bruder abgebrochen hat! Du hast eine Wand zwischen Dich und ihn gestellt, um eine Grenzfläche zu haben, auf der Du all das Schlechte, Böse und Schuldige mit Worten der Angst und des Hasses schreiben konntest, das Du nicht in Dir sehen wolltest, wo Du ganz heimlich und ganz richtig den wahren Ursprung all dieser schlechten Gefühle und Gedanken vermutest. Du brauchst den Bruder als Fremden und von Dir Getrennten, um Deine Angst loszuwerden, der eigentlich Schuldige zu sein.“

In Wirklichkeit ist das gar keine schlechte Nachricht, sondern Teil eins der guten!
Teil zwei: „Wenn Du es warst, der die Verbindung gekündigt hat, kannst Du die Kündigung auch wieder zurücknehmen!“

Auch das halten wir zunächst für eine schlechte Nachricht, denn selbst, wenn dies alles so wäre, wär's doch offensichtlich auch ganz intelligent und geschickt eingefädelt: Ich bin meine Angst, der Schuldige zu sein, losgeworden und lebe ganz gut in irgendeinem „Club der Guten“, dem ich mich angeschlossen habe. Der fremde Bruder soll doch gerne hinter der Wand bleiben, auf die ich meine dunklen Schatten werfen kann, immerhin ein bewährtes Prinzip. Und: er macht das ja schließlich von der anderen Seite aus genauso! Wozu die Wand abbauen, wenn dies nur meine Schuld offenlegen würde?

Teil drei der guten Nachricht wird nötig, um da weiterzukommen:
„Deine Angst ist ein Wahn, sie ist vollkommen unberechtigt und diese Tatsache wird all Deine Gedanken vom Schlechten, Bösen und Schuldigen heilen, sobald Du das so sehen kannst.
Du träumst nur davon, von der GANZEN SCHÖPFUNG getrennt zu sein und Du träumst den Albtraum, schuld daran zu sein, nicht nur die Verbindung zu deinem Bruder geleugnet und beschädigt zu haben, sondern auch und vor allem die Verbindung, das EINSSEIN mit GOTT, mit dem GANZEN, mit der LIEBE.
Das ist nur ein Wahn, nur ein Traum, wach' auf und sieh es einfach so, wie es in WAHRHEIT IST! Da IST keine Wand zwischen Dir und Deinem Bruder! Schuld ist unmöglich, ihr seid Eins!

Da könnte es sein, weil sich das ja erst mal ganz gut anhört, dass wir erleichtert und eine alte Sehnsucht spürend aufatmen, um doch gleich wieder … auch Teil drei der guten für eine schlechte Nachricht zu halten, eine besonders schlechte sogar: denn wenn dem so ist, werden wir fragen, wie sollen wir denn aus all den Urteilen, Ansichten, Meinungen, Gerechtigkeitsvorstellungen und Identitätsgefühlen, die sämtlich die Folge unserer Wandkritzeleien sind, wieder entkommen? Alle unsere „Kräfte“ basieren darauf, unsere Ziele, unsere Wertvorstellungen, unsere Rechtfertigungsstrategien. Unsere gesamte Wahrnehmung geht doch von der Annahme der Getrenntheit vom GANZEN aus, oder anders gesagt: sie akzeptiert den Tod als Tatsache. Selbst wenn wir glaubten, dass wahr sei, was Teil drei sagt – und immerhin haben wir einen kurzen Moment lang aufgeatmet – wäre das doch nur das flüchtige Aufleuchten eines utopisch-paradiesischen Zustandes, der aber unerreichbar ist, eine geradezu grausame Wahrheit also!

Wir ahnen es schon: Die WAHRHEIT legt solange nach, bis Ruhe ist: Teil vier der guten Nachricht:
„Es gibt einen Weg“.
Er scheint weit zu sein, in Wahrheit ist er längst gegangen. Aber dennoch: Uns wird er weit erscheinen, weil uns bald aufgehen wird, wie perfekt Angst- und Schuldgedanken uns in diese Welt verstrickt haben. Und doch wird jeder Schritt die Freude mit sich bringen, die allein schon von der Möglichkeit ausgeht, uns wieder mit dem GANZEN in Frieden verbinden zu können.

Und jetzt also die Übung: Warte auf die nächste Wand, den nächsten Dir fremden Bruder, der auf Dich zukommt, und vergib' ihm, was Du in ihm siehst. Vergib' also Dir Deinen Irrtum.
Schau' über die ganze Wand hinweg: Du hast sie errichtet, Du kannst sie also auch fallenlassen! Und verbinde Dich mit dem "Fremden" als Deinem Bruder.

Schlechte Nachrichten: Ich hab's versucht, ich weiß nicht, wie das geht: mich verbinden!
Die gute Nachricht, Teil fünf: Du musst es auch nicht wissen, denn für die Wiederherstellung der Seelenverbindung, für die Heilung der Getrenntheit, die Du in deinem Geist wähnst, hat das GANZE eine Hilfe für Dich: das, was der KURS den HEILIGEN GEIST nennt, den Vermittler zwischen dem EINEN und dem sich getrennt wähnenden Geist. Denn in der Tat ist es so, dass wir ohne diese Hilfe einer GEHEILTEN SICHT, die den speziellen Weg sieht, den wir zu genau diesem Zeitpunkt in der Lage sind zu gehen, den einen Schritt, den wir jetzt machen können,  nicht aus unserer Verstrickung herausfänden.
Dein Teil ist nur, auf die Wand zu schauen und Dir einzugestehen, dass Du sie errichtet hast. „Vergebung“ ist der Schlüssel, den Dir der HG in die Hand legt, sobald Du IHN einlädst dazu, denn jede Wand hat sich auf dem Schuldgedanken aufgebaut. Die Bereitschaft, in diesem Sinne vergebend auf Andere und sämtliche Dinge dieser Welt zu schauen, ist unser Weg, die Projektionen unserer Angst- und Schuldgedanken auf diese Wand zwischen Dir und mir, zwischen mir und der übrigen Welt, zurückzunehmen.

Nur dieses kleine, stille „Ja“ zum Weg der Vergebung zu sagen, ist nötig, das GANZE, HEILE SELBST wird antworten, jedesmal. Und wir werden lernen, diese Antworten zu hören und zu verstehen. Das wird uns allmählich in die Erinnerung zurückholen, dass wir nie getrennt voneinander waren.

Teil sechs und sieben der guten Nachricht: Worte können die Wahrheit nicht enthalten, weil auch sie auf eben diese Trennwand, die wir zwischen uns errichtet haben,  geschrieben sind. Vergib' auch sie, Du brauchst die Wand nicht mehr, um ihnen einen Untergrund zu geben, gib' sie in SEINE HAND zurück. Und dann geh' mit SEINER HILFE ein kleines Stück über die Worte hinaus in die Stille Deines Innersten, wo Du auf ewig mit Deinem Bruder verbunden BIST.

                                                                                                                                              


3 Kommentare
Anne
3/10/2015 17:22:56

Wenn Worte die Wahrheit, wie du sagst, nicht enthalten können, warum machst du dann so viel Worte?

nichts für ungut, Anne

Antwort
Michael
3/10/2015 18:06:05

Weil DU die Wahrheit enthältst und ich Dich darauf ansprechen möchte.

Alles gut, Michael

Antwort
Anne
3/10/2015 20:14:39

?

Antwort

Ihr Kommentar wird eingetragen, sobald er genehmigt wurde.


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