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                                                             HEILQUELLE

7/3/2016

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Wenn wir nach der Heilquelle fragen, setzen wir einen Zustand voraus, der geheilt werden soll, also eine Krankheit oder zumindest einen Mangel - auch einen Hunger kann man ja durchaus beispielsweise mittels einer Currywurst heilen.
Was dieses Beispiel zeigt, ist, dass wir keine einheitliche Heilquelle kennen, sondern derer viele, von der Frittenbude über das Antibiotikum bis zur Operation, denn es muss verschiedene Quellen der Heilung geben, solange es verschiedene Ursachen für Mangelzustände oder Krankheiten gibt, denen abgeholfen werden soll.
Das hört sich banal an, aber es impliziert eine traurige Tatsache, die leicht übersehen wird, weil sie alternativlos zu sein scheint: Heilung bezieht sich in diesem Verständnis immer nur auf einen speziellen Mangelzustand, die Vorstellung eines umfassenden Heil-Seins kommt darin gar nicht vor. Schon die Endlichkeit des Lebens und das stete Näherrücken des totalen Mangels an Leben erlaubt nur Heilung als momentane Gleichgewichtsverbesserung, aber kein Geheilt-Sein.

Der Kurs in Wundern ist in diesem Punkt radikal, er kennt nur einen Mangel und daher auch nur eine Quelle der Heilung: Er sieht den Mangel in unserem Glauben an ihn und die Quelle der Heilung in der Einsicht, dass wir die FÜLLE SIND, in DER kein Mangel je existiert hat und jemals existieren kann.

Der wesentliche Unterschied dieser zwei Sichtweisen liegt in der Lokalisierung dessen, was wir „Geist“ nennen: Unsere übliche Weltsicht sieht ihn als dem Körper untergeordnet und ihm dienend an, die Spiritualität des Kurs in Wundern und auch anderer Ansätze sieht den Geist vollkommen unabhängig vom Körper, als von diesem und den um ihn und seine Bedürfnisse kreisenden Ideen nur verdeckten, unerinnerten Wohnort unseres wahren SELBST in der Geborgenheit der Ewigkeit und Liebe.

Zu heilen, heil zu werden, heißt also nach dieser Auffassung lediglich: SICH erinnern.

Das aber können wir, selbstvergessen wie wir sind, nicht ohne Hilfe. Was der Kurs „Heiliger Geist“ nennt, ist nichts anderes als unser eigener sich schon seit ewig erinnernder GEIST, den wir um Hilfe bitten mit nicht mehr als einem kleinen: „Ich will mich erinnern, zeig' mir, wie das geht, ich kann die FÜLLE nicht von mir aus fassen“.
Das wiederum nennt der Kurs „Vergeben“, weil wir bei jedem Schritt auf die Erinnerung zu am Gefühl der Schuld vorbeikommen, die den Geist sozusagen in den Körper, in die Welt herunterzieht. Die Idee der Schuld spaltet den Geist, sie ist der Nagel, der den Mangel für immer in unsere Körper bohrt, und letztlich ist sie das Todesmal.

Wir wenden uns also an das HEILE in uns, das schon weiß. Die Folge jeder dieser Bitten ist ein Schritt in die Erinnerung, den wir als Wunder der Berichtigung mitten in dieser todgläubigen und schmerzumfangenen Welt erleben.

Wir erleben es als Wunder, wenn sich uns die FÜLLE, die wir SIND und DIE wir noch nicht als GANZES erkennen können, auf irgend eine Art und Weise in dieser von uns wahrgenommenen Welt spiegelt. Wir kommen für einen Augenblick in Kontakt mit unserer QUELLE, der EINEN QUELLE der Heilung. Und das bedeutet nichts weiter als die Erinnerung an uns SELBST.


Ich habe die Erzählung einer Begegnung angehängt, die mich im oben angesprochenen Sinn angefunkelt hat.

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