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                                                    OFFENEN GEISTES

15/3/2016

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Den Geist der Idee zu öffnen, Alles sei EINS in der LIEBE, die ewig unser Wesen und unsere Identität IST und bleibt, sich nie verändert und HIER IST, wo auch immer wir zu sein glauben, unabhängig von all unserem Denken über eine Welt, die mit ihrer grundlegenden Dualität SIE, DIE LIEBE, lediglich für eine Zeit, die selbst eine Illusion ist,  verdecken kann, dabei aber SIE: die WAHRHEIT, das SEIN, also UNS  niemals unwahr zu machen vermag,
den Geist also zu öffnen für die schlichte Tatsache, dass die WAHRHEIT über uns jenseits all dessen liegen muss, was wir jemals über sie gedacht haben, bevor wir uns zu dieser Öffnung entschlossen haben,
dieser Ansatz ist beispielsweise der indischen Philosophierichtung des Advaita-Vedanta und dem 'Kurs in Wundern' gemeinsam und rechtfertigt wohl, sie beide mit „nondualer Spiritualität“ zu überschreiben.

„Den Geist öffnen“, das ist unser „Tun“ in dieser Sache des Warhheitsuchens und -findens, obgleich es eher ein „Nichttun“ ist, da es lediglich darin besteht, alle „eigenen“ Gedanken, welche die WAHRHEIT von sich aus nicht fassen können, ohne eigene Beurteilung dieser EINEN IDEE hinzugeben und bereit zu sein, sich von der WAHRHEIT SELBST zeigen zu lassen, dass SIE WAHR IST.

Wir willigen dann ein, eine Erfahrung an uns heranzulassen, also nicht mehr abzuwehren, die im wahrsten Sinne des Wortes nicht VON dieser Welt ist. Das kann sie nicht sein, denn die Welt basiert auf der Idee der Getrenntheit. Die WAHRHEIT, die wir um Hilfe anrufen, zeigt uns aber, dass WIR und damit all unsere Ideen, die EINE QUELLE der Lebens nie verlassen haben.
Die „Idee der Getrenntheit“ kann nur dann „wirklich“ für uns werden, wenn wir ihre QUELLE vergessen, Kraft unseres Glaubens daran, dass dies möglich sei.
Erinnern wir UNS, ist diese Ur-Idee der Welt wieder das, was sie immer schon war: ein Witz.

Im schlichten Vergessen unserer QUELLE liegt die Leugnung unseres SEINS IN LIEBE begründet, die uns, die wir in dieser Welt und in diesen Körpern zu leben glauben, als offensichtlich alternativlose Normalität gilt, mit der wir „leben“.  Schmerz, Leid und Tod sind damit als gegeben und unvermeidlich akzeptiert. Ich denke, es ist der nie ganz zu besiegende Zweifel daran, dass dies das letzte Wort unserer Existenz sein soll, der uns in die Spiritualität führt.

Es ist ein einfaches Vergessen, das uns von UNS weggeführt hat, und deshalb ist es auch ein einfaches Erinnern, das uns wieder zu UNS zurückführt.

Dennoch braucht es einen Weg, dieses „SEIN IN DER LIEBE“, das zunächst nur gelegentlich durch unsere Wahrnehmung schimmert, als unsere wahre Identität zu erleben und anzunehmen. Denn dies bedeutet nicht weniger als die Aufgabe der Identität mit der Person, als die wir uns erleben, die sich in der Welt, wie wir sie sehen, spiegelt und als ihre zentrale Bastion den Körper im Zentrum ihrer Welt wahrnimmt, der ihr all ihre Annahmen zu beweisen scheint.
Nicht dass wir uns in dieser Welt als Person in einem Körper erleben, ist das Problem, sondern dass wir uns mit ihr identifizieren. Wir, die wir nach wie vor das SEIN IN DER LIEBE SIND, glauben: diese Person, das bin ich. Und damit leugnen wir unsere QUELLE.

Nicht Viele gehen bewusst den Weg der Erinnerung, aber die sich dazu entschließen, warum tun sie es, wenn es doch bedeutet, alles, an das sie bislang geglaubt haben, was für sie Sicherheit bedeutet hat und was sie für unhinterfragbar gehalten haben, einer Idee auszusetzen, die sie aus ihrer Erfahrung heraus zunächst nicht bestätigen können, die gegen alles spricht, was sie gelernt haben und komplett unvernünftig zu sein scheint?

Ein Teil der Antwort auf diese Frage ist schon beschrieben: es ist der Zweifel, dass Schmerz, Leid und Tod der Ausgang unserer Existenz sein soll. Die ganze Antwort aber ist die, dass die WAHRHEIT in uns nie nachlässt, uns zu SICH SELBST und damit zu UNS SELBST zurückzurufen, und dass zur LIEBE zurückzukehren unser eigener, eigentlicher WILLE IST.

Die Metaphysik spiritueller Denksysteme und ihre Terminologie können dabei nur als Hilfestellung verstanden werden, in eine universelle Erfahrung des SEINS IN DER LIEBE zu kommen, eine Erfahrung, der wir letztlich gar nicht ausweichen können, weil sie die Erfahrung unserer WAHRHEIT ist, DIE SELBST die eigentlichen Hilfestellungen gibt, die immer gegeben werden, wenn wir um sie bitten.

Der Advaita-Vedanta spricht von der individuellen Seele des Menschen („Atman“) und der Weltseele (“Brahman“), deren Wesensgleichheit zu erkennen das Ziel des spirituellen Weges sei.
Der Kurs in Wundern verwendet die Bilder und Begriffe der christlichen Tradition und spricht von Gott, dem Heiligen Geist und dem Sohn Gottes, und auch hier ist es die Wesensgleichheit des Sohnes mit dem Vater, die das Erinnern ausmacht.

Es gibt eine sehr schöne Stelle im Kurs ( Übungsbuch, Lektion 189, Kap.7 ), die von der Einfachheit der Erinnerung und davon spricht, wo alle Wege zusammenlaufen:
„Tu einfach dies: Sei still, und lege alle Gedanken darüber, was du bist und was GOTT ist, weg, alle Konzepte über die Welt, die du gelernt hast, alle Bilder, die du von dir selber hast. Mach deinen Geist von allem leer, was er für wahr oder falsch, gut oder schlecht hält, von jedem Gedanken, den er als würdig beurteilt, und von allen Vorstellungen, deren er sich schämt. Halte an nichts fest. Bringe nicht einen Gedanken mit, den die Vergangenheit gelehrt hat, noch eine Überzeugung, die du jemals gelernt hast von irgend etwas. Vergiss diese Welt, vergiss den Kurs, und komm mit völlig leeren Händen zu deinem GOTT.“

Ich habe die Erzählung „Am Ende einer Reise“ anhängt. Vielleicht waren Susannes Hände einen Augenblick lang in diesem Sinne „leer“ und sie dadurch bereit für eine Hilfestellung der speziellen Art, die ihr den Bruder gezeigt hat, wo sie ihn sicher nicht vermutet hätte.
Die ewige Anwesenheit der LIEBE spiegelt sich in solchen Momenten für den, der dies sehen will. Interpretiere ich eine solche Begegnung aus meiner vertrauten Vorstellungswelt heraus, die eine unbegrenzend sich ausdehnende LIEBE nicht kennt, bleibt mir nur der wesenlose Zufall als hölzerne Brücke über den Fluss des Geschehens. Aber auch dann: gibt es eine nächste Gelegenheit.

GOTT sei Dank und Namaste!

                                                                                                                                                    *
AM ENDE EINER REISE
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