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                                                                   WORTE

12/2/2016

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Warum – zum Beispiel - mache ich hier so viele Worte? Mehr als zwei, drei gelegentliche Leser scheint diese Seite ja nicht anzuziehen, jedenfalls habe ich keine Kunde von ihnen, wenn sie überhaupt existieren, verhalten sie sich bemerkenswert ruhig. Es gibt also keine oder jedenfalls kaum Resonanz auf mein Geschreibsel, könnte man denken. Statt aber zu darüber schmollend ins Grübeln zu kommen, stelle ich lieber mal die Sinnfrage.

Wozu dienen Worte? Doch zum Austausch von Erlebtem, auch in der verkürzten, abstrakteren Weise der „Information“, sie dienen dem Gespräch, der Kommunikation.
Worte wollen also nicht nur Anderen etwas Erlebtes vermitteln, sie sind immer auch die Bitte um ein Erleben: nämlich das einer Antwort. Hier zeigt sich schon eine elementare Tatsache, dass wir nämlich nur miteinander teilend existieren können, ein Leben ohne Antwort schlichtweg unmöglich ist, auch wenn die Autonomie noch so sehr zur heiligen Kuh unserer Zeit geworden ist und uns Antwort aus dem Chatroom zu genügen scheint, die nur noch das eigene Selbstbild bestätigen soll – und dies auch gerne tut, auf Gegenseitigkeit, versteht sich.

Da ich, um bei meinem Beispiel dieser Seite zu bleiben, hier also lediglich auf zwei bis drei „Freunde“ verweisen kann, der größte Teil der Antwort also gefühlt aus Nichtantwort besteht, stellt sich, weil dies Nichtantworten natürlich auch eine Art Antwort ist, die Frage, ob es nicht an der Zeit sei, die Seite wieder zu schließen.

Jetzt wird’s aber erst interessant, also für mich wenigstens. Wenn ich ernst nehme, dass Worte immer auch die Bitte um Antwort enthalten, dann muss ich mich doch fragen, an wen ich diese Bitte eigentlich richte. An welche Instanz im „Leser“ richte ich mich eigentlich, „wen“ will ich denn erreichen?
Worum es mir auf dieser Seite geht, das sind sicher nicht meine Worte, sondern GOTTES WORT. Jedem steht frei, das anders zu nennen: es sind ja nur wiederum zwei meiner Wörter für das einzige „WORT“, das nicht „von etwas“ spricht, sondern ES SELBST IST: Das „Ding an sich“, das Heiligtum zwischen uns, das keine Kuh ist und nichts, was sich in einem Schrein unterbringen ließe, sonder DU SELBST!!
Und an DICH richte ich meine Bitte um Antwort!

Kann ich das mit der Hand auf dem Herzen sagen? Ich kann! Es gibt immer Antwort auf Gedanken, die man sozusagen dem gemeinsamen DU hinhält. Dem HEILIGEN GEIST in uns. Sie kommen allerdings aus unerwarteten Richtungen, die selten oder genaugenommen nie dem eigenen Plan einer Antwort entsprechen, und das hat seinen Grund darin, dass dieses DU nicht begrenzt ist. Es braucht „Augen, um zu sehen“ und „Ohren, um zu hören“, will man sie nicht verpassen. Man muss lernen, Wunder als solche zu erkennen.

Letzte Woche dachte ich auf diese Weise über Kommunikation nach: dass ich nicht glauben wolle, sie sei etwas, das wirklich unterbrochen werden könne, sondern die unzertrennliche Verbindung zwischen uns sei, als mich ein guter Freund aus Asien anrief, wo er sich seit einer Woche aufhielt. Er sei gut angekommen und habe sich akklimatisiert, verstand ich noch, da riss die Verbindung und kein Versuch, sie wieder herzustellen, fruchtete. Stunden später rief er erneut an. Ich stand gerade aus „purem Zufall“ mit jemandem zusammen, den ich seit einem dreiviertel Jahr nicht mehr getroffen hatte, den ich als „guten Bekannten“ bezeichnen würde und der meinen im Ausland weilenden Freund von Kindesbeinen an kennt. Diesmal also konnten wir bei bester technischer Verbindung unser Gespräch nicht führen, weil ein großes „Halloo!“ der beiden erst mal wichtiger war und wir vertrösteten uns auf später.
Das Später war zwei Stunden danach, und wieder war ich in Gesellschaft eines Freundes des Asienreisenden, auch diesen hatte ich lange Zeit nicht mehr getroffen. Das gleiche Spiel: großes „Halloo!“ und Vertagung. Erst am Abend, als ich gerade zu Hause angekommen war, rief er ein viertes Mal an und wir konnten in aller Ausführlichkeit und ungestört miteinander sprechen.

Hat mir das Antwort gegeben auf meine Gedanken um „Kommunikation?“ Absolut!
Und es war mir eine eindrucksvolle Lektion darin, dass DU immer bei mir bist, und nichts lieber tust, als mir Antwort zu geben.

Danke!

                                                                                                                                                     *
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