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Achtunddreißigster Wundersatz: Elke ist fremdgegangen, der arme Freddy!

31/10/2020

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K: Mensch Micha, Elke ist fremdgegangen!

M: Komm' erst mal rein, habt ihr gerade telefoniert oder wie?

K: Bis grade eben, ja, ich könnte heulen …

M: Das ist aber auch … weiß Freddy was?

K: Natürlich nicht! Sie ist ja ihre beste Freundin! Die ist jetzt ihre Komplizin! Und gleich treff' ich Freddy bei der Arbeit, er wird so fröhlich sein wie immer, und vielleicht wieder mal von Joschi erzählen … ich bin völlig aus dem Häuschen.

M: Wie alt ist Joschi jetzt?

K: Acht! Die hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank! Was tut sie sich da an!

M: Beruhig' dich erst mal, iss erst mal was!

K: Ich hab' gar keinen Hunger mehr, tut mir so leid, du hast dich so ins Zeug gelegt mit dem schönen Frühstückstisch!

M: Kein Problem. Und jetzt?

K: Keine Ahnung. Ich könnte ihr den Kopf abreißen. Was sucht die denn? Das ist jetzt ihr Yoga-Lehrer, der Klassiker, ja? Der Ehemann wird zu langweilig, der Yogaguru gibt ihr alles, was sie braucht.

M: Sagt sie das?

K: Tut sie. Er „versteht“ sie, weißt du? Und im Bett macht's wieder so richtig Spaß. Ich könnte kotzen, entschuldige!

M: Sie tut dir leid.

K: Ja, ich seh' doch schon, was jetzt kommt, all das Elend. Freddy stirbt aus Gram, wenn er das merkt, und Sandra … das ist doch alles … so unnötig!

M: Wie denkst du denn über Untreue?

K: Wenn ich das Wort schon höre! Untreue. Das klingt doch heute schon wie ein Volkssport, dem jeder nachgeht, der was für seine Gesundheit tun will. Aber das zeigt uns im Grunde ja nur, dass wir nichts, aber auch gar nichts verstehen, wenn wir es nicht MIT IHM verstehen. „Untreue“ spiegelt unsere Beziehung zu GOTT wieder.

M: Wir „erzählen“ von dieser BEZIEHUNG, indem wir sie hier darstellen in all ihren Facetten?

K: So sehe ich das. Die Welt ist eine einzige Erzählung unserer Beziehung zu GOTT, und die fängt ganz unten mit unserer Untreue IHM gegenüber an, die wir hier darstellen, jeder auf seine Weise.

M: Der eine wird seinem Partner untreu, ein anderer zum Beispiel braver Ehemann, der aber unaufhörlich von seinen Seitensprüngen träumt, auch wenn er sie nicht in die Tat umsetzt.

K: Ja, genau, ich denke, wir KÖNNEN hier in dieser Welt gar nicht treu sein, solange wir von unserer fundamentalen UNTREUE „erzählen“ müssen. Wir können die Treue in ein moralisches Korsett stecken, aber das ist ja keine Treue, das ist Zwang! So erklärt sich wahrscheinlich auch dieser lächerliche Gestus der „Befreitheit“, den Elke grade am Telefon an sich hatte: endlich erlöst aus diesem Korsett, endlich kann ich lieben, wen und wann und wo ich will.
Das ist aber doch die Kindergartenversion der „befreiten Liebe“!

M: Du bist ganz schön geladen, was?

K: Ich sage dir! Ich könnte sie … der arme Freddy! Was mach' ich nur nachher?

M: Gehen wir doch noch mal tiefer, Klara! Wir haben gesagt, alles hier ist eine „Erzählung“ unserer Untreue GOTT gegenüber, der Tatsache also, dass wir uns von IHM abgewendet haben. Das ist so, sonst wären wir gar nicht hier. Das ist unsere Ausgangslage, die für alle dieselbe ist.
Also was in diesem Licht betrachtet der Terrorist „tut“, ist nichts anderes als von seiner Untreue GOTT gegenüber zu erzählen. Und in aller Regel hört ihm dabei niemand von uns zu, weil wir alle mit der Darstellung unserer eigenen Untreue beschäftigt sind und selbst den ZUHÖRER suchen.

K: Ja, aber den Terroristen lassen wir ja jetzt auch nicht weiterballern! Gerade wenn wir das verstanden haben, werden wir ihn und die anderen vor seiner Form der „Erzählung“ schützen!

M: Es geht ja auch noch nicht ums Verhalten, sondern erst mal darum, dass jede Form der „Untreue“, des Wortbruchs, der Gewalt, ein und dieselbe Ursache hat: Du MUSST davon erzählen, dass du dich GOTT abgewendet hast. Das ist als zentraler Gedanke in deinem Geist unauslöschlich und kann von dir vielleicht geleugnet, aber nie unwirksam gemacht werden.

K: Okay, wir machen jetzt so ziemlich genau dasselbe wie neulich mit dem „Täter“ nach den Anschlägen in Berlin: wir gehen zum tiefsten Punkt, wo wir uns eingestehen müssen, dass wir selbst dieser Täter sind: wir haben uns von GOTT abgewendet und an die Trennung geglaubt. Das ist das einzige Problem. Alles andere sind dessen Darstellungen, Erzählformen, geprägt von individuellen Erfahrungen mit den Beziehungen in dieser Welt, aber im Kern ist es immer das selbe: ich bin der Untreue!

M: Und was passiert an diesem Ort deines Eingeständnisses?

K: Ich seh' gleichzeitig das offene Fenster, das ich nie ganz verschließen konnte: ER ist nie UNTREU mir gegenüber geworden, ER verlässt mich nicht, betrügt mich nicht und hält mich nach wie vor für absolut liebenswert!

M: Ja, dort ist das Fenster, an diesem Punkt: „ich bin es, der dich verlassen hat“ und dann kommt die ANTWORT, dass dies nie geschehen IST, weil ER mich nicht verlassen hat!

K: Immer wieder dieses Aufathmen, wenn wir da wieder sind, durch all die Aufgeregtheiten durch und endlich da, wo wir das Problem lösen können: in unserem eigenen Geist.
Wenn wir das übertragen, erzählt Elke also gerade sehr lustvoll von ihrem Treuebruch gegenüber GOTT. Es ist vielleicht auch die Form, die mich so provoziert: ihr geht es scheinbar supergut, sie schwebt auf Wolke sieben, von Glückshormonen durchspült strahlt sie wie die Sonne am Himmel … und ich krieg' die schlechten Gefühle!
Aber es bleibt trotzdem wahr, so langsam kann ich es auch spüren: sie stellt unser Uhrthema dar und nichts anderes.
Hat du Anna schon mal …

M: Nein, und im Herzen weißt du das. Wir haben ja relativ spät geheiratet und ich bin froh drum. Als ich da in der Kapelle auf der Schwäbischen Alb stand und ihr vor Pfarrer Achilles Motumbo aus Nigeria mein Ja- Wort gab, da war es schon im Innern das „JA“ zu GOTT, und mir war in diesem Augenblick absolut klar, dass ich es nie brechen würde. Da hatte ich mir meine Untreue zu GOTT schon eingestanden, und das war die allerbeste Voraussetzung dafür, dass meine Treue jetzt keiner Moral mehr folgt, sondern eine Widerspiegelung SEINER TREUE zu UNS sein kann. Und die hält für die Ewigkeit. Es sind elf Jahre jetzt, und an diesem Gefühl hat sich nichts geändert, das hat nie gewackelt.

K: Es geht mir genauso mit Sven, ich würde nie im Traum … nein, das stimmt gar nicht unbedingt, mir gefallen schon auch andere Männer, aber darum geht’s nicht, das würde nie zum Tragen kommen, ich könnte Sven nie verletzen, und Paula schon gleich gar nicht. Du hast recht: das hat eindeutig sehr viel zu tun mit unserem Weg … dass wir uns eben den eigentlichen Ort unserer Untreue eingestehen können und die ANTWORT erfahren haben: SEINE GNADE, die nichts anderes sagt, als dass wir die LIEBE nie verlassen haben.

M: Vielleicht kommen wir jetzt doch noch irgendwie zu unserem Wundersatz von heute: „Der HEILIGE GEIST ist der Mechanismus der Wunder“.
Wir haben jetzt erstmal eher vom „Mechanismus“ unserer Projektion gesprochen: über das Zahnrad unserer Schuld, unserer Untreue zu GOTT, wird die LIEBE in die „Welt“ hineingedreht und alles wird zu einer Darstellung dieser Schuld und Untreue.

K: Der HG kehrt diesem „Mechanismus“ um: ER dreht unsere Darstellungen wieder zurück in die LIEBE, wo ihre Form vergangen und die Frage dahinter beantwortet IST.

M: Dazu „sieht“ ER das, was wir in WAHRHEIT SIND: SCHÖPFUNGEN GOTTES, und gleichzeitig die Zerrbilder der illusionären Welt, die wir uns gegenseitig „erzählen“ und durch unseren Glauben an sie für uns wirklich machen.

K: Und jetzt kommt etwas wirklich sehr Spannendes: die Art, wie der HG das „Wahre vom Falschen trennt“ …

M: … wie machen wir das denn, das Wahre vom Falschen zu trennen?
Wir definieren, was wahr ist und sondern das Falsche aus, das eine ist wahr, das andere falsch, das ist gut, das schlecht, der ist liebenswert, der nicht.

K: Der HG „trennt durch seine Fähigkeit, total statt selektiv wahrzunehmen“. Ist das nicht klasse? Da steht „trennt“, und wir empfinden: „Zurechtrücken, richtig sehen, die Absonderung aufheben“. ER „trennt“ also nur den wahnhaften Getrenntheitsgedanken aus der Wahrnehmung heraus, indem ER ihn eben als wahnhaft übersieht und schaut „total“: DU bist WAHR, GUT und ewig LIEBENSWERT.

M: Und wie das Wort „trennt“ uns nicht mehr stört, wenn wir so auf die Dinge schauen, stört auch keine andere Form, die aus dem Getrenntheitsglauben kommt, diese „Schau“.

K: Wow, auch nicht die Untreue Elkes! ER sieht in ihr immer noch, dass sie nichts anderes wollen kann als zu lieben, ohne zu verletzen und in SEINER TREUE aufzugehen. ER stand auch eben neben ihr und mir, als ich mich am Telefon kaum noch beherrschen konnte. Verzeih', Elke!

M: Und Freddy?

K: Ich werde da sein für sie beide, es wird sich ein Weg finden. Ich liebe sie beide!

M: Ich bin bei euch … Ich glaube, du musst gehen, oder?

K: Oh ja, ich komm' eh nicht mehr rechtzeitig, na ja, jeder ist ersetzbar!

M: Und unersetzlich. Du auf alle Fälle!

K: Charmant, charmant! Mach's gut, freu' mich auf morgen!

M: Ciao, Klara, bis morgen!



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